Elektrosmog

Ohne Elektrizität sähe das Leben auf der Erde ganz anders aus. Sie vereinfacht den Alltag und bietet zahlreiche Annehmlichkeiten. Zweifelsohne ist die Entdeckung und die Nutzbarmachung der Elektrizität der Auslöser gewesen, der das moderne Leben heute überhaupt erst möglich macht. Und immer wieder werden wir daran erinnert, wenn einmal der Strom ausfällt, wie abhängig wir wirklich davon geworden sind.

Doch wie so vieles hat auch die Elektrizität einen Nebeneffekt: elektrische und magnetische Felder, Funk- und Mikrowellen – kurz Elektrosmog*.

Insbesondere in den eigenen vier Wänden umgibt sich der Mensch mit zahlreichen Quellen von Elektrosmog. Das Schlagwort ist in aller Munde, die wenigstens wissen jedoch, was Elektrosmog wirklich ist und wie er entsteht.

„Die Dosis bestimmt, ob etwas hilft oder zum gefährlichen Gift wird.“ Paracelsus

Elektrosmog ist überall, wo Strom anliegt ©Niggemann

Die baubiologische Gesundheitsberatung gibt Aufschluss über die am Schlafplatz vorliegenden Störungen und umfasst das Messen und Bewerten folgender Störfelder und beinhaltet eine ausführliche Sanierungsberatung.

Unser Tätigkeitsfeld ist die Suche nach Elektrosmog, Baufeuchtigkeit, Schimmelpilzen, Radon und Wohngiften.

Alle im Anschluß genannten möglichen Gefährdungen stellen lediglich eine Zusammenfassung unserer Erfahrungen dar, sie erheben nicht den Anspruch der Vollständigkeit und dienen nicht der Panikmache!

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass unsere durchgeführte Untersuchung in keinster Weise darauf abzielt, medizinische Diagnosen zu stellen, Therapien oder Heilungen im Sinne der Heilkunde durchzuführen oder zu versprechen.

Auf keinem Fall ist durch diese Untersuchung eine notwendige oder vorsorgliche ärztliche Betreuung zu ersetzen.

Die Untersuchung des ElektroSmogs* beinhaltet die technische Messung vorhandener elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Störungen nach baubiologischen Richtwerten.

Die Untersuchung ist Teil der Schlafplatzuntersuchung, kann jedoch auch als Einzelleistung gebucht werden.

Unter Elektrosmog versteht man die messbare Belastung der menschlichen Umgebung mit elektromagnetischen Feldern und Wellen. Dabei kann man grob den Niederfrequenz- (bis 30 Kilohertz) und den darüber liegenden Hochfrequenzbereich unterscheiden.

Im Niederfrequenzbereich muss man elektrische und magnetische Felder getrennt betrachten.

Elektrische Felder entstehen überall, wo elektrische Ladungen existieren. Sie umgeben Kabel und Elektrogeräte. Dabei ist es ganz egal, ob das Gerät eingeschaltet ist, oder ob in den unter Putz verlegten Leitungen gerade Strom fließt.

Im Gegensatz dazu entstehen magnetische Felder im niederfrequenten Bereich nur dann, wenn Strom fließt, also ein Verbraucher eingeschaltet wurde.

Dabei gilt die Faustregel, dass je größer die Stromstärke, desto stärker auch das dabei entstandene Magnetfeld.

Transformatoren, wie sie in den meisten Geräten fest eingebaut sind, oder auch kleine Elektromotoren erzeugen aber schon bei geringer Stromstärke überproportional starke Magnetfelder.

Magnetfelder lassen sich im Gegensatz zu elektrischen Feldern nur sehr schwer abschirmen. Magnetische Felder werden nicht durch Türen oder Wände gebremst. Sie durchdringen beinahe alles, was sich ihnen in den Weg stellt.