Radioaktivität

Sicher ist Ihnen noch der Super – GAU (GAU – Größter anzunehmender Unfall) in Tschernobyl 1986 im Gedächtnis geblieben. Die Folgen sind bis heute noch nicht wieder neutralisiert. Pilze, Wild und Bäume haben immer noch einen gegenüber der Umwelt erhöhten Wert der Radioaktivität (je nach Region), Wildtiere dürfen auch oft wegen erhöhter Messwerte nicht zum Verzehr freigegeben werden.

Neue Störfälle werden immer wieder bekannt, ein größerer macht auch heute noch Schlagzeilen – Fukoshima (Japan 2012) – wenn auch aus der Tagespolitik weitestgehend verdrängt.

Fukoshima – Die wahren Ausmaße, die uns nur in kleinen Dosen verabreicht werden, an einer wahrheitsgemäßen Information und an Glaubwürdigkeit der, dort und hier, Verantwortlichen darf man wohl zweifeln.

Ein weiterer Schritt zur Erkenntnis, dass letztendlich der Mensch diese Technik nicht beherrscht. Alle Menschen, vor allem jedoch die um diese Kraftwerke lebenden in Japan, Ukraine……… tragen die Folgen.

Oder die sehr umstrittenen Castor-Transporte quer durch Europa zu einem unsicheren Lagerplatz im Wendland. Auch an diesen „sicheren“ Castoren werden erhöhte radioaktive Werte gemessen.

Aktuelle Messungen finden Sie ebenfalls beim Umweltinstitut München e.V., welches seit Tschernobyl konstant Messungen der Umwelt-Radioaktivität vornimmt.

Unsere Messungen betreffen den Baugrund – erhöhte Radioaktivität als „normale“ Erscheinung eines bestimmten Untergrundes (Granit z.B.) oder auch die Verwendung von Baustoffen, die radioaktiv sein können oder andere radioaktive Stoffe enthalten.

Hierzu gehören solche wie

  • Hochofenzement
  • Granit, Tuff, Bims
  • Gipse, Chemiegips
  • Schlacken, Schlackensteinen, Kraftwerksasche oder auch Ziegel mit Schlackenbeimischungen
  • Glasuren von Fliesen (meist Importe)
radioaktive Fliesenglasur starke Dosisleistungserhöhung gegenüber Hintergrund! radioaktive Fliesenglasur

Wir untersuchen Ihre Baustoffe bevor Sie bauen.

Normal ist eine Dosisleistungserhöhung vom < 50 % in Bezug auf die lokale Umgebungsstrahlung, mindestens jedoch auf 0,8 mSv/a bzw. 100 nSv/h (Durchschnittswert in Deutschland).

Vermuten Sie eine Belastung oder stellt Ihr Therapeut dies fest, ist eine Untersuchung Ihres Wohnraumes notwendig.

Eine Bewertung wird an Hand der empfohlenen Richtwerte des SBM 2015 durchgeführt.

In unserer Region haben wir auch mit RADON-Gas zu rechnen.

Bitte melden Sie Ihren Bedarf per Mail/Telefon oder nutzen Sie die Kontaktseite!


WIKIPEDIA Terrestrische Strahlung – Radionuklide

Zitat Wikipedia:

Terrestrische Strahlung ist eine auf der Erde allgegenwärtige Strahlung – hauptsächlich Gammastrahlung –, die von Radionukliden im Boden verursacht wird, die vor Milliarden Jahren durch die stellare Nukleosynthese gebildet wurden und aufgrund ihrer langen Halbwertszeiten noch nicht zerfallen sind. Dazu gehören

  • Thorium-232 (Halbwertzeit 14 Milliarden Jahre),
  • Uran-238 (Halbwertzeit 4,4 Milliarden Jahre),
  • Uran-235 (Halbwertzeit 0,7 Milliarden Jahre) und
  • Kalium-40 (Halbwertzeit 1,3 Milliarden Jahre).

Hinzu kommen deren radioaktive Zerfallsprodukte wie Radon, die gasförmig sind, aus dem Erdboden entweichen und eingeatmet werden können. In diesen Fällen wird auch die Alpha- und/oder Betastrahlung als Strahlenbelastung wirksam.

Die terrestrische Strahlung wird somit von den natürlichen Radionukliden in den Böden, Gesteinen und der Luft emittiert. Diese sind in fast jedem Baustoff enthalten und werden auch durch Verbrennung von Kohle freigesetzt. Die weltweit jährlich für die Stromerzeugung verwendete Kohle enthält unter anderem etwa 10.000 t Uran und 25.000 t Thorium.[1]

Wie jede ionisierende Strahlung kann auch die terrestrische Strahlung eine schädigende Wirkung auf die Zelle als kleinste biologische Einheit ausüben, indem sie die Erbsubstanz verändert oder zerstört.

Die Dosisleistung der Strahlung wird in mSv/Jahr (Millisievert pro Jahr) angegeben. In Deutschland bewirkt die terrestrische Strahlung eine Strahlenbelastung von etwa 0,4 mSv/Jahr im Mittel [2], wobei die Werte regional sehr unterschiedlich ausfallen können. Die höchsten Werte findet man im Erzgebirge, im Bayerischen Wald und anderen Mittelgebirgen (bis zu 1,3 mSv/Jahr), die niedrigsten in Norddeutschland (ca. 0,25 mSv/Jahr). In anderen Ländern können deutlich höhere Belastungen auftreten, im Iran z. B. 6 mSv/Jahr.

Die Strahlenbelastung durch gasförmige Nuklide, die eingeatmet werden, gilt als besonders gefährlich (siehe Schneeberger Krankheit).

Ende Zitat Wikipedia:

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