Rettet die Vögel !

Jetzt mitmachen: Rettet die Vögel!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Deutschlands Vogelwelt ist in Gefahr: Fast drei Viertel der einheimischen Vogelarten der Äcker und Wiesen sind vom Aussterben bedroht oder gelten als gefährdet. Zu den betroffenen Arten gehört auch das Braunkehlchen – der Vogel auf unserem Bild. Seit 1990 ist sein Bestand um 63 % zurückgegangen.

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln ist die industrielle Landwirtschaft. Der intensive Einsatz von Unkrautkillern wie Glyphosat und von Insektiziden vernichtet die Nahrungsgrundlage der Vögel. Ausgeräumte Agrarlandschaften in denen auf vielen Hektar nur noch Mais oder Getreide wächst, bieten keinen Lebensraum für Braunkehlchen & Co. Selbst die Bundesregierung sieht inzwischen „erheblichen Handlungsbedarf“. Doch bisher tut sie nichts, um das Vogelsterben aufzuhalten.

Damit sich das ändert, braucht es jetzt Druck von uns Bürgerinnen und Bürgern. Beteiligen Sie sich deshalb jetzt an unserer neuen Online-Aktion und fordern Sie von Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt: „Rettet die Vögel!“

Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Jetzt scheint das Thema Radon auch langsam angekommen zu sein.

Der Referenzwert von 300 Bq/m³ ist am 12.5.2017 vom Bundesrat genehmigt worden.
Bis Ende 2018 wird es einen gesetzlichen Radon-Beurteilungswert geben.
Die Empfehlungen (WHO, BfS, UBA/AIR) bleiben aber bei 100 Bq/m³.

Wir sind als Radonfachperson zertifiziert und führen Radonmessungen, Bewertungen, Beratungen durch.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/krebsgefahr-durch-radongas-100.html

Krebsgefahr durch Radongas – ZDFmediathek
Krebsgefahr durch Radongas - ZDFmediathek
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Mobilfunk – Gesundheitsrisko oder ….

Mobilfunk – Ein Gesundheitsrisiko oder bloss Einbildung?

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Skandal um Glyphosat-Studien

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Unkrautvernichter Glyphosat zerstört ganze Ökosysteme, ist wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und findet sich als Rückstand in vielen Lebensmitteln. Noch in diesem Jahr wird über die Wiederzulassung entschieden. Für Monsanto und Co steht viel auf dem Spiel. Deshalb zieht die chemische Industrie alle Register, um das Geschäft mit dem Gift zu retten. Der Toxikologe Dr. Peter Clausing und unsere Agrarreferentin Christine Vogt erklären in einem neuen Video, wie Studienergebnisse manipuliert und WissenschaftlerInnen bezahlt wurden, um die Gefahren des Ackergifts zu vertuschen.

Schauen Sie sich jetzt das Video an und teilen Sie es mit Freunden und Bekannten, um sie über den Glyphosat-Skandal zu informieren:

Video anschauen!

Eine Information des Umweltinstitut München

 

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Radon – ein natürliches Gas mit Gefahrenpotenzial!

Krebsgefahr durch Anreicherung von Radon im eigenen Haus

(lifePR) (Lügde, 13.04.2017)
Radioaktivität ist in Deutschland allgegenwärtig. Nicht deswegen, weil zur Zeit wieder in ganz Deutschland nach einem Endlager für Abfälle aus Atomkraftwerken gesucht wird, sondern weil Radongas natürlicherweise überall aus dem Boden austritt.

Radon ist ein Zerfallsprodukt des im Boden vorkommenden Uran-235, welches über Radium-226 zu dem Edelgas Radon-222 zerfällt. Die Halbwertszeit des Radon-222 beträgt 3,8 Tage. Es kann sich also leicht in Gebäuden anreichern, weil es recht stabil ist.

Unter Normalbedingungen ist das Gas farb-, geruch- und geschmacklos, kann also mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden.

Es zerfällt unter Freisetzung von Helium-Ionen, sogenannten Alpha-Teilchen, die zu den ionisierenden Strahlen gehören. „Wird Radon eingeatmet, schädigt diese Strahlung das Lungengewebe“, erklärt die Baubiologin Andrea Lohmann aus Heubach in Baden-Württemberg. „Die Lungenschädigung kann zunächst harmlos sein, kann jedoch bei langfristiger Belastung auch zu Lungenkrebs führen!“

Lohmann ist Betreiberin einer Beratungsstelle des Baubiologen-Vereins BIOLYSA e.V, dessen Mitglieder in ganz Deutschland vertreten sind und auch Messungen von Radon in Gebäuden durchführen.

Lohmann weiter: „Lungenkrebs ist in Deutschland eine häufige Todesursache. Neben Rauchern sind auch Bewohner von meist älteren Häusern betroffen, in die aus dem Erdreich kommendes Radon eindringt. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 7-10% der Lungenkrebsfälle in Deutschland auf das Edelgas und dessen Zerfallsprodukte zurückgeführt werden können.“

Die Vorkommen an Radon-Gas in Deutschland sind nicht flächendeckend. Sie konzentrieren sich in den Mittelgebirgen und sind abhängig vom Auftreten bestimmter Gesteinsarten und der Beschaffenheit der Böden. Jedoch kann man sich an der Küste oder im Flachland nicht sicher fühlen. Die im Internet verfügbare „Radonkarte Deutschland“ verweist zwar auf die Radonkonzentration in der jeweiligen Region, ist aber extrem ungenau. Das eigene Risiko kann immer nur mit mehrwöchigen Langzeitmessungen mit speziellen Messgeräten abgeschätzt werden.

Lohmann: „Das Auftreten von Radon in den eigenen vier Wänden hängt vom Bauzustand ab. Erdberührte Hauspartien wie die Bodenplatte, die möglicherweise Risse aufweist oder nicht richtig abgedichtet ist, lassen Bodenluft eintreten und bergen somit oft unsichtbare Gefahren.“ Je undichter Böden und Wände seien, desto höher sei das Risiko!

„Auch Fenster unter dem Bodenniveau sind eine Eindringpforte. Und das Gas bleibt nicht in den Kellerräumen, sondern verteilt sich im ganzen Haus. Bei den heutigen sehr dicht schließenden Fenstern reichert es sich im Extremfall gerade in Wohnräumen stark an.“

Gesetzliche Regelungen mit verbindlichen Grenzwerten existieren in Deutschland nicht.

Um das radonbedingte Lungenkrebsrisiko zu senken, muss momentan eine europäische Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Dabei gibt es in Deutschland jedoch Uneinigkeit über die Höhe der tolerablen Radon-Konzentration in Aufenthaltsräumen, dem „Referenzwert“ in Becquerel pro Kubikmeter.

Wichtige Fachorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO und deutsche Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie, AIR (Ausschuss für Innenraumrichtwerte), sowie das Bundesamt für Strahlenschutz sind eher für einen niedrigen Grenzwert von 100 Bq/m³.

Die süddeutschen Bundesländer, wo Radonprobleme in Gebäuden bekannter sind, befürworten eher 300 Bq/m³. Es gibt Bedenken, dass 100 Bq/m³ sei bei Sanierungen schwer erreichbar, zu aufwändig und zu teuer seien.

Lohmann dazu:“ Sanierungserfolge jedoch zeigen, dass 100 Bq/m³ machbar und bezahlbar sind. Beim Neubau sind 100 Bq/m³ mit entsprechenden Verfahren und Materialien kein Problem mehr. Man geht auch davon aus, dass das Lungenkrebsrisiko mit jedem Anstieg um 100 Becquerel pro Kubikmeter um 10% zunimmt.“

Werden bei Langzeitmessungen kritische Messwerte erreicht, sollten Maßnahmen zur Verringerung des Strahlungsrisikos ergriffen werden. Mit verschiedenen lüftungs- und bautechnischen Methoden und der Abdichtung von Rissen und Fugen in der Bodenplatte kann Radon dauerhaft aus einem Gebäude herausgehalten werden. Ist das nicht möglich, muss zumindest eine Anreicherung in der Raumluft und ein Aufsteigen des Gases in höher liegende Wohnräume verhindert werden.

Lohmann empfiehlt allen gesundheitsbewussten Menschen, die in entsprechend gefährdeten Häusern wohnen, in jedem Fall die Untersuchung ihrer Häuser oder Wohnungen auf Radon. „Das ist nicht sehr teuer und schafft Sicherheit, was die Luftbelastung anbelangt. Von Feinstaub und Stickoxiden spricht momentan jeder, aber Radon wird immer noch völlig unterschätzt!“

Unterstützung und Rat kann man bei den Baubiologischen Beratungsstellen von Biolysa e. V. bekommen, Baubiologie Plauen ist als Radonfachperson zertifiziert.

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Krankmacher Handy – Mediathek ZDF

Haben Sie den Beitrag verpasst, in der Mediathek steht er noch bis 2018 zur Verfügung:

Krankmacher Handy ZDF 02.04.2017

Bevor Sie jedoch allzu sehr auf Aussagen eines gewissen Biologen vertrauen, lesen Sie bitte hier:

Lerchl wieder vor Gericht gescheitert

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Radon – ein unterschätztes Problem

Radon – Vortrag

Am Donnerstag den 6.4.2017 um 19:00 Uhr können Sie einen Vortrag zum

Thema „Radon – ein unterschätztes Problem“

in der Bibliothek Oelsnitz, Grabenstr., 08606 Oelsnitz

von Baubiologie Plauen hören.

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UNO warnt vor katastrophalen Auswirkungen von Pestiziden

Pestizideinsatz zu Fuß und ohne ausreichende Schutzausrüstung; Foto: Fotolia

Pestizideinsatz zu Fuß und ohne ausreichende Schutzausrüstung; Foto: Fotolia

(9. März 2017) Gerade werden sie wieder zu tausenden Tonnen auf den Äckern versprüht: Pestizide werden weltweit massiv in der Landwirtschaft eingesetzt, allein in Deutschland sind es über 46.000 Tonnen pro Jahr. Nun warnen ExpertInnen erneut vor den Folgen des Pestizid-Einsatzes. In dem am Mittwoch vorgelegten Bericht der Sonderbeauftragten für das Recht auf Nahrung der Vereinten Nationen, Hilal Elver, fordern sie eine Zeitenwende in der Landwirtschaft und beim Pestizideinsatz. Der Grund: Pestizide hätten katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und nicht zuletzt auf die Gesellschaft als Ganzes.

Unethisch, aggressiv, verleugnend

Die Autoren des Berichts kritisieren Agrarkonzerne für ihre „aggressiven, unethischen Marketing-Taktiken“, für ihre systematische Verleugnung von Schäden, die durch den Einsatz von Pestiziden verursacht würden und nicht zuletzt für ihre Lobbyarbeit, die politische Reformen blockierten und globale Pestizideinschränkungen behinderten. Die Konzerne rechtfertigten die Produktion und den Einsatz von Ackergiften gerne damit, dass diese für die Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung notwendig seien. Diese Behauptung „ist ein Mythos“, so die UN-Sonderbeauftragte. Probleme in der Welternährung seien vielmehr auf Armut, Ungleichheit sowie auf die ungerechte Verteilung von Nahrungsmitteln zurückzuführen.

Gravierende Auswirkungen auf die Umwelt

Durch den übermäßigen Gebrauch und auch Missbrauch von Pestiziden geht laut UNO-Bericht die Artenvielfalt zurück. Natürliche Schädlingsfeinde würden mitvernichtet, das Grundwasser kontaminiert und der Nährwert der Nahrung verringert werden. Deshalb empfiehlt die UN-Sonderbeauftragte, weltweit agrarökologische Methoden zu fördern, deren Standards und Anforderungen sogar noch über die des Bio-Landbaus hinausgehen, statt weiter auf den Einsatz von Pestiziden zu setzen. Studien hätten ergeben, dass agrarökologische Methoden ausreichend Erträge liefern, um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren.

Gravierende Auswirkungen auf Gesundheit und Menschenrechte

Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass weltweit etwa 60 % der KinderarbeiterInnen im landwirtschaftlichen Bereich arbeiten. Dort sind sie einem besonders hohen gesundheitlichen Risiko durch Pestizide aufgrund unzulänglicher Schutzausrüstung und mangelnder Erfahrung ausgesetzt. Laut UNO-Bericht steht eine dauerhafte Exposition gegenüber Pestiziden im Zusammenhang mit Krebs, Alzheimer, Parkinson-Erkrankungen, Hormonstörungen, Entwicklungsstörungen und Sterilität. In vielen Fällen werden sehr gefährliche Pestizide, die nicht oder nicht mehr für den Einsatz in Industrieländern zugelassen sind, weiter für den Export in Entwicklungsländer produziert. So verletze der Einsatz von Pestiziden Menschenrechte, insbesondere die Rechte auf angemessene Ernährung und Gesundheit.

Wir kämpfen für ein Pestizid-Verbot

Seit Jahren kämpft das Umweltinstitut München für ein Verbot von giftigen Pestiziden wie Glyphosat, die regelmäßig für unbedenklich erklärt werden, obwohl sie eine große Gefahr für die biologische Vielfalt und unsere Gesundheit darstellen. Wir machen uns stark für eine nachhaltige Landwirtschaft, die Lebensmittel nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus produziert und regional vermarktet. Eine artgerechte Tierhaltung, der Verzicht auf Pestizide und genmanipulierte Organismen sind Voraussetzung für die Gesundheit von Mensch und Umwelt. Wir klären über die Folgen der konventionellen Landwirtschaft für die Umwelt auf und bieten für Münchner Schulen und Kitas Ausflüge auf Bio-Bauernhöfe und Aktionstage zu Ökolandbau und gesunder Ernährung an. Außerdem veranstalten wir Fortbildungen für PädagogInnen zu gesunden Lebensmitteln und einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Quelle: Umweltinstitut München

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Schrottmeiler abschalten – auch in Deutschland!

AKW Gundremmingen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Temelin, Fessenheim, Tihange – die europäischen Pannenreaktoren sind in aller Munde. Doch wussten Sie, dass auch in Deutschland noch ein AKW der gleichen Bauart wie die Fukushima-Reaktoren steht? Die beiden Reaktorblöcke B und C im bayerischen Gundremmingen erfüllen die Sicherheitsanforderungen nach dem heutigen Stand der Technik nicht. Block B soll Ende des Jahres vom Netz gehen, Block C aber erst 2021, obwohl beide im gleichen Jahr in Betrieb gingen.

Vor genau 40 Jahren gab es in Gundremmingen schon einmal einen Atomunfall. Block A war damals meterhoch mit radioaktivem Wasser geflutet und erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Zum Jahrestag des Unfalls haben wir mit einer Protestaktion gezeigt, dass auch die verbleibenden Reaktoren eine tickende Zeitbombe darstellen.

Wir fordern: Wer B sagt, muss auch C sagen – beide Blöcke 2017 abschalten! Schon 20.000 Menschen haben sich unserer Forderung angeschlossen. Helfen Sie uns dabei, dass es noch mehr werden. Teilen Sie unser Video mit Ihren FreundInnen!

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Strahlendes Erbe – Atomlobby und warum der Bürger zahlt!

Es geht um mindestens 169 Milliarden Euro: Im Dezember hat der Bundestag entschieden, wer die Kosten des Atomzeitalters in Deutschland trägt, für den Rückbau der 27 deutschen Atomstandorte und für die Endlagerung des Atommülls.

Zur Sendung in der Mediathek

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