Ceta – Gabriel muss Wort halten

Gabriel muss Wort halten

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

heute in einem Monat soll in Bratislava der Startschuss für die Ratifizierung von CETA fallen.  Damit das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen Wirklichkeit wird, müssen ihm die nationalen Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten zustimmen. Doch genau davor hat die EU-Kommission Angst. Deshalb möchte sich die EU-Handelskommissarin Malmström von den EU-Staaten grünes Licht für die “vorläufige Anwendung” von CETA holen. Dann könnten Teile des Abkommens bereits umgesetzt werden, obwohl ihm Bundestag und Bundesrat noch gar nicht zugestimmt haben.

Die Bundesregierung darf die vorläufige Anwendung auf keinen Fall erlauben. Wird CETA vorläufig umgesetzt, wird es extrem schwer, den Vertrag jemals wieder loszuwerden. Das bestätigt auch ein neues juristisches Gutachten, über das der SPIEGEL heute berichtet.

CETA ist ein Geschenk an die Gentech-, Erdöl- und Chemieindustrie. Gegen den Versuch, es durchzudrücken, gibt es viel Widerstand. Alleine mit unserer Aktion “Gabriel muss Wort halten!” protestierten bereits mehr als 45.000 Menschen gegen die Anwendung des Abkommens vor der Zustimmung der Parlamente. Ab heute erreichen Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) noch mehr Protestmails, denn fünf weitere Organisationen rufen dazu auf, ihm zu schreiben.

Machen auch Sie mit! Wenn Sigmar Gabriel nach Bratislava fährt, dann muss er wissen: Wenn er CETA zustimmt, stellt er sich gegen die Mehrheit der Menschen in Deutschland.

Hier klicken und mitmachen!

 Quelle: Umweltinstitut München
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Asbest – tödliche Faser

Gut recherchierte Story im Ersten:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage … d=37163850

Bitte beachten Sie, dass dieser Service nur zeitlich begrenzt von der ARD zur Verfügung gestellt wird.

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THANK YOU FOR CALLING

Kinostart in Österreich
Thank You For Calling

Wirbel schon vor dem Kinostart: Die Doku THANK YOU FOR CALLING des bekannten Wissenschaftsjournalisten Klaus Scheidsteger läuft erst ab dem 19. Februar in den österreichischen Kinos. Doch auf den Kommentar zum Film von Paul Michael Lingens im österreichischen Nachrichtenmagazin profil , 3. Dez. 2015, zur aktuellen Streitfrage: “Fördert Handystrahlung Gehirntumore?”, wird bereits jetzt im zugehörigen Blog kontrovers diskutiert.

Ich wollte diesen Film machen, so Klaus Scheidsteger, weil es sich um eine in jeder Beziehung exklusive Geschichte handelt; noch dazu ein Thema, das uns alle angeht … Ein zweiter wichtiger Beweggrund … ist die Sorge um die Gesundheit vor allem junger Menschen …

(Aus der Ankündigung:)

THANK YOU FOR CALLING geht nicht nur ernsthaften Hinweisen auf mögliche Gesundheitsrisiken nach, sondern vor allem der Frage, warum diese Forschung bisher kaum in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Anhand von Fakten, Insidern und spannenden Protagonisten rekonstruiert der Film eine groß angelegte Verschleierungstaktik der Mobilfunkindustrie. Es wird ein Kampf von David gegen Goliath … >>>

<http://35689.seu.cleverreach.com/c/21310836/0a883625879-o1apil>

Quelle: Kompetenzinitiative e.V.

 

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Wasserschäden in der Wohnung oder im Haus

Richtiges Handeln ist das A und O zur Vermeidung von Bakterien- und Schimmelpilzwachstum (Lügde, 03.08.2016)

Tropfende Schläuche an Wasch- oder Spülmaschine oder undichte Anschlüsse an Abflüssen von Wannen oder Waschbecken kennt sicher jeder. Und meist ist der Schaden gering, wenn die Undichtigkeiten schnell bemerkt und repariert werden.

Aber wenn so etwas über längere Zeit unentdeckt bleibt, oder wenn dadurch in kurzer Zeit große Wassermengen austreten, dann kann schnell ein großes Problem entstehen.

Oft sickert das Wasser in den Bodenaufbau und man hat einen wirklich schwimmenden Estrich im Wortsinne. In der Folge verfärben sich Wandflächen im Bereich der Randleisten bis etwa 50 cm über dem Boden, weil das Wasser den Putz durchfeuchtet und langsam in die Raumluft verdunstet. Oft ist das Ganze kombiniert mit Schimmelwachstum.

Nicht selten wird der ganze Schaden erst erkannt, wenn der Schimmel sichtbar wächst oder es im Zimmer muffig riecht.

Das alles kann auch passieren, wenn es einen akuten Wasserschaden gibt, dessen Folgen nach dem Beheben der direkten Ursache aber nicht sachgerecht getrocknet werden, oder wenn die Trocknung erst nach einigen Tagen oder Wochen beginnt.

Siegfried Münstermann, der Betreiber der Baubiologischen Beratungsstelle des Vereins BIOLYSA e.V. in Bramsche: “Die in den Bodenaufbau eingedrungene Wassermenge verteilt sich flächig in den Dämm- und Trennschichten unterhalb des Estrichs und durchfeuchtet diese mehr oder weniger stark. Schon nach drei Tagen ohne Trocknungsmaßnahmen kann es zu einem massiven Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen kommen. Muffige Gerüche, Anreicherungen von zum Teil gesundheitlich problematischen Stoffwechslausdünstungen und bedenkliche Mengen an Schimmelsporen in der Raumluft können die Folgen sein. Diese Stoffe gelangen in der Regel über die Randfugen zwischen Estrich und Wandflächen in die Räume..

Schnelles Handeln ist deswegen angezeigt, man sollte nicht erwarten, dass die Feuchtigkeit von alleine abtrocknet.”

Sobald der Schaden erkannt ist, sollte man ein professionelles Trocknungsunternehmen oder einen Schimmelsanierer beauftragen, Sofortmaßnahmen einzuleiten.

Das Aufstellen von Entfeuchtungsgeräten aus dem Baumarkt ist in bewohnten Räumen keinesfalls ausreichend. Selbst umfassende Trocknungen allein sind oft nicht sachdienlich. Münstermann: “Niemand kann ohne Eröffnung des Estrichs sicher sein, dass unter einem Estrich alle Feuchtenester auch vollkommen getrocknet sind und es kann auch keiner behaupten, dass alle Mikroorganismen, die sich während der Feuchteeinwirkung entwickelt haben auch wieder vollständig verschwunden sind. In Leichtbauwänden können die rückwärtigen Plattenoberflächen noch vollständig verschimmelt sein und manche Materialien wie z.B. Porenbeton können komplett vollgesaugt und durchwachsen sein.”

Es kommt oft vor, dass nach einer bloßen Trocknung ohne Entfernung der tatsächlich oder möglicherweise kontaminierten Baustoffe noch eine signifikante Schimmelbelastung der Raumluft vorliegt.

Gerade wenn eine Versicherung in den Fall eingeschaltet ist, sollte man sich auf eine Richtlinie (die VdS 3151) der Sachversicherer berufen, die in der Regel ein schriftlich ausgearbeitetes Konzept für die Sanierung und eine Erfolgskontrolle fordert. Die dort niedergelegten Verfahrensweisen sind auch nützlich für jede andere Sanierung eines Feuchteschadens.

Um den Erfolg solcher Maßnahmen nachzuweisen, sollte deshalb nach einem Wasserschaden, spätestens nach den Trocknungsmaßnahmen, ein Gutachter für Schimmelschäden eingeschaltet werden. Dabei sollte man sich nicht nur auf die Gutachter der Versicherungen oder jene der Sanierer oder Trockner verlassen. Münstermann dazu: “Unabhängige Gutachter sind in jedem Fall zu bevorzugen. Sie werden die Situation neutral und sachlich beurteilen und haben keine wirtschaftlichen Überlegungen im Hinterkopf.”

Die Versicherer selbst haben eine Richtlinie herausgegeben, ergänzt Münstermann. “Auf diese Weise hat man auch bei evtl. Folgeschäden gute Karten und kann seine Ansprüche entsprechend überzeugend durchsetzen!”

Detaillierte Tipps, was man bei einem Wasserschaden tun sollte, können Interessierte bei den bundesweit vertretenen Beratungsstellen von Biolysa erfragen. Nähere Infos im Internet unter www.biolysa.de oder direkt bei Baubiologie Plauen

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Gift in Fertighäusern

PLUS-MINUS-Beitrag vom 27.072016

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/gift-in-fertighaeusern-100.html

 

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Neuer Vorschlag gefährdet Schutz vor hormonell wirksamen Stoffen

Sie sind eine Gefahr für unsere Gesundheit und die Entwicklung unserer Kinder: Industriechemikalien, die ähnlich wie Hormone wirken und unsere körpereigenen Steuerungsprozesse durcheinanderbringen. Verwendung finden sie in Pestiziden genauso wie in Kosmetika, Kunststoffartikeln und sogar im Thermopapier von Kassenbons.

Mit der Pestizidverordnung von 2009 wollte das Europäische Parlament den Schutz vor solchen Stoffen verbessern und verbot deshalb die Zulassung hormonell wirksamer Wirkstoffe für Pestizide. Die EU-Kommission sollte Kriterien entwickeln, anhand derer hormonell wirksame Chemikalien erkannt und verboten werden sollten.

Doch die nun endlich von der Kommission vorgelegten Kriterien legen die Hürden so hoch, dass kaum Stoffe als hormonell wirksam eingestuft werden dürften. Setzt sich die EU-Kommission mit diesem Vorschlag durch, wäre das 2009 beschlossene Verbot weitgehend wirkungslos. Deshalb haben wir uns jetzt im Rahmen einer Konsultation der EU-Kommission für ein Einstufungssystem ausgesprochen, das sehr viel mehr Stoffe abdecken würde.

Mehr zu den Hintergründen und unsere Eingabe finden Sie hier.

Umweltinstitut München

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Lehrerklage: Ihr Smartphone-Eltern seid schuld!

Quelle:
Spiegel Online
12.08.2016

Lehrerklage: Ihr Smartphone-Eltern seid schuld!

Lieber chatten als mit den Kindern spielen, lieber surfen statt erzählen: Das Handy hat die Eltern fest im Griff. Mit den Folgen müssen wir Lehrer uns rumschlagen.[…]

…Eine Szene aus dem Unterricht: “Lara, was habe ich gesagt?”, frage ich. Achselzucken. Kein Wunder.

…Lara hat gerade Nachrichten gelesen. Auf dem Smartphone. Schüler schauen im Unterricht ständig aufs Smartphone und haben, wenn man sie aufruft, keine Ahnung. Für die meisten Schüler hat das verheerende Folgen.

Wir Eltern wissen das. Aber was machen wir? Wir züchten eine smartphonesüchtige Generation heran. Es beginnt damit, dass wir das Gerät oft genug missbrauchen, um uns nicht selbst um unsere Kinder kümmern zu müssen.

…Gefühlte 99 Prozent aller Erwachsenen halten ihr Smartphone in der Hand, als sei es eine Prothese, die sie nur nachts abnehmen. Ständig locken WhatsApp-Gruppen und Facebook.

Als sich ein Bekannter über die zahlreichen Unsinnsnachrichten ärgerte, fragte ich verdutzt, warum er sich denn nicht einfach abmelde. Wesentlich verdutzter wurde mir erklärt, dass das doch nicht gehe, wenn alle Freunde auch in der WhatsApp-Gruppe seien. So so. Es geht also nicht.

…warum lassen sich auch Erwachsene im Smartphonezeitalter derart infantilisieren?

Mehr…
http://www.spiegel.de/schulspiegel/smartphone-eltern-sind-schuld-an-handy-suechtigen-kindern-a-1106787.html

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Sensationeller Start für das Volksbegehren gegen CETA

Quelle: Umweltinstitut München

Sensationeller Start für das Volksbegehren gegen CETA

Volksbegehren gegen CETA: Was für ein Start!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

was für ein senationeller Auftakt: Nach monatelangen Vorbereitungen starteten wir am Samstag gemeinsam mit unseren Bündnispartnern das bayerische Volksbegehren, um das kanadisch-europäische Freihandelsabkommen CETA im Bundesrat zu stoppen. Für die Zulassung des Antrags benötigten wir 25.000 Unterschriften aus dem Freistaat – und bereits am ersten Tag unterzeichneten mehr als doppelt so viele Menschen! Einen dynamischeren Start hatte noch kein anderes Volksbegehren. Wir bedanken uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen Erfolg durch ihre Unterschrift oder ihre Beiträge ermöglicht haben.

Polaroidbild 1Wir sind allerdings noch lange nicht am Ziel. Um Ministerpräsident Seehofer zu einem Nein im Bundesrat zu verpflichten, müssen wir im weiteren Verlauf der Kampagne 940.000 Menschen in Bayern dazu bewegen, sich in ihrem Rathaus als UnterstützerInnen einzutragen. Dazu brauchen wir eine massive Kampagne, die uns alles abverlangen wird. Doch nach diesem großartigen Auftakt wissen wir, dass wir das schaffen können!

Polaroidbild 2Das Volksbegehren wirkt über Bayern hinaus. Wenn wir Bayern zu einem Nein im Bundesrat verpflichten, dann drehen wir nicht nur eine Stimme zu unseren Gunsten, sondern setzen auch eine Kettenreaktion in Gang: Wie sollen Winfried Kretschmann von den Grünen oder Hannelore Kraft aus der SPD noch für CETA stimmen, wenn die Freihandels-Fans von der CSU das Abkommen ablehnen müssen? Diese Kettenreaktion könnte das ganze Abkommen zum Scheitern verurteilen – zum Wohle von Umwelt und Verbraucherschutz!

Was wir sonst noch alles tun, um CETA zu verhindern

  • Am 22. und 23. September trifft sich in Bratislava der Rat der HandelsministerInnen der EU, um über CETA und die vorläufige Anwendung des Abkommens abzustimmen. Mit einer Online-Aktion fordern wir den deutschen Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel schon jetzt dazu auf, mit Nein zu stimmen.
  • Für den 17. September, also nur wenige Tage vor der Ratssitzung in Bratislava, rufen wir in sieben deutschen und vier österreichischen Städten zu Großdemos mit zehntausenden TeilnehmerInnen auf.
  • Das Europäische Parlament ist das erste von 37 Parlamenten, die CETA ratifizieren müssen. Ab Herbst werden wir in einer konzertierten Aktion mit unseren Bündnispartnern aus ganz Europa Druck auf die Abgeordneten in Straßburg machen.
  • Im Laufe des Jahres 2017 wird sich dann der Bundestag mit CETA beschäftigen. Nie sind die Abgeordneten einfacher unter Druck zu setzen als kurz vor der nächsten Wahl. Wir werden dafür sorgen, dass CETA und TTIP zu entscheidenden Themen im Bundestagswahlkampf 2017 werden.
  • Wenn CETA nicht politisch scheitert, bringen wir es vor Gericht. Das Bundesverfassungsgericht wird prüfen müssen, ob ein derartiges Abkommen mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

Petra Pinzler: Der UnfreihandelCETA und TTIP sind nicht vom Himmel gefallen. Sie sind Ausdruck der neoliberalen Agenda, die derzeit die Politik beherrscht. Weitgehend unbeobachtet von der Öffentlichkeit haben HandelspolitikerInnen und LobbyistInnen ihr eigenes Regelwerk entwickelt. In ihrem Buch „Der Unfreihandel“ zeigt Petra Pinzler, die Wirtschaftsexpertin der ZEIT, die Zusammenhänge auf.

Wenn Sie jetzt Fördermitglied werden, stärken Sie uns im Kampf gegen diese Politik – und wir schenken Ihnen ein Exemplar von „Der Unfreihandel“ als Prämie.

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Natürlich können Sie unsere Arbeit auch mit einer Spende unterstützen.

Tipp: Vergangene Woche veröffentlichte die EU-Kommission endlich die Übersetzungen des offiziellen CETA-Textes in alle Amtssprachen der EU. Sie können die deutsche Version auf unserer Hintergrundseite herunterladen und sich selbst ein Bild machen.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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Zellstress, Fruchtbarkeit und Handystrahlung

Quelle:
Diagnose-Funk

11.07.2016

Zellstress, Fruchtbarkeit und Handystrahlung

Studienrecherche 2016-2 veröffentlicht

Neben der NTP-Studie werden weitere 11 Studien besprochen. Die Themen sind dabei: Oxidativer Zellstress und Vitamin C, Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf die Fruchtbarkeit, die Herztätigkeit, das Wohlbefinden und die Gedächtnisleistung.

Am 27.05.2016 wurden die ersten Teilergebnisse der bisher größten Studie zu nichtionisierender Strahlung und Krebs, finanziert von der Regierung der USA mit 25 Mio. Dollar, vorgestellt. Das Ergebnis: Mobilfunkstrahlung kann zu Tumoren führen. Durch die Strahlung wurden zwei Krebsarten (Schwannom, Gliom) und bei einer zusätzlichen Anzahl von Ratten präkanzerogene Zellveränderungen (Hyperplasie von Gliazellen) ausgelöst. Die Studie wurde im National Toxicology Program (NTP) innerhalb des National Institutes of Health der US-Regierung durchgeführt. Das Ergebnis ist so brisant, dass die Wissenschaftler schon vor der Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift mit dem geprüften Ergebnis an die Öffentlichkeit gingen. Es erfordere, so die Wissenschaftler, von der US-Regierung eine Aufklärungs- und Vorsorgepolitik. Die American Cancer Society (ACS) spricht von einem Paradigmenwechsel durch die Ergebnisse der NTP-Studie. Für diese Studienrecherche haben wir eine eigene Auswertung der Studie verfasst. […]
…Oxidativer Zellstress, Grundlage entzündlicher Prozesse
…Vitamin C und Rotlicht gegen oxidativen Zellstress
…Risiken für die Fruchtbarkeit
…Auswirkungen auf Herzfunktionen
…Auswirkungen auf Schüler und ihre Leistungsfähigkeit
…Ermöglichen Sie mit Ihrer Spende weitere Ausgaben der Studienrecherchen:

Mehr…

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1101

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Kurzsichtigkeit nimmt bei Kindern stark zu

Quelle:
Salzburger Nachrichten
06.06.2016

Kurzsichtigkeit nimmt bei Kindern stark zu

Zu wenig Aufenthalt im Freien und langes, angestrengtes Hinschauen auf Smartphones und Tablets werden als Hauptursache angesehen.[…]

…Etwa 60 Prozent der Sehschwächen bei Kindern werden nicht rechtzeitig erkannt. Ein Grund dafür ist, dass Kinderaugen noch eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit haben und Brechungsfehler über die Verformung der Augenlinse ausgeglichen werden können. Das gilt auch für die Kurzsichtigkeit, die seit längerer Zeit zunimmt. Im Vergleich zu den 1970er-Jahren ist die Häufigkeit bei Jugendlichen von 25 auf etwa 48 Prozent angestiegen.

…Herbert A. Reitsamer, Vorstand der Universitätsklinik für Augenheilkunde in Salzburg, weist darauf hin, “dass wir vor allem seit etwa fünf Jahren bei sehr jungen Patienten vermehrt Phänomene beobachten wie Verschwommensehen oder Kurzsichtigkeit”. Auslöser dafür könnten Spiele auf dem Smartphone oder Tablet sein, die zu stundenlangem Nahsehen verleiten.

…Epidemiologische Studien haben einen klaren Zusammenhang zwischen Kurzsichtigkeit und der Verweildauer in geschlossenen Räumen. Der in Gebäuden, beim Lesen und beim Schauen auf das Handy ausgelöste Naheinstellungsreiz des Auges löst offenbar dessen übermäßiges Längenwachstum aus. Bereits vor 110 Jahren haben Augenärzte empfohlen, sich länger im Freien aufzuhalten. Jüngste Daten bestätigen diese alten Weisheiten: In Seoul sind bereits 96,5 Prozent der 19-jährigen Männer kurzsichtig. 1970 sind es noch 20 Prozent gewesen.

Weiter…
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/kurzsichtigkeit-nimmt-bei-kindern-stark-zu-199426/

… Was Eltern tun können, um bei ihren Kindern einer Kurzsichtigkeit vorzubeugen, erläutert Dr. Heike Elflein, Oberärztin an der Mainzer Augenklinik: „Wir empfehlen, die Zeit des Naharbeitens mit Büchern oder Smartphones auf ein Mindestmaß zu beschränken und dabei auch regelmäßig in die Ferne zu schauen. Zudem sollte im Falle einer bereits vorhandenen Kurzsichtigkeit die Brille beim Naharbeiten abgenommen werden.“ Auch sollten Kinder mindestens eine Stunde am Tag draußen spielen, da das Sonnenlicht eine positive Wirkung auf die Sehkraft habe.

Natürlich betrifft die Verschlechterung der Augen nicht nur Kinder, sondern auch Menschen, die ständig am PC arbeiten müssen, ohne die erforderlichen Pausen zu machen und/ oder ihr Smartphone u. a. intensiv benutzen. Das blaue Licht, was von den Geräten ausgeht, ist zudem nicht förderlich für unsere Augen und bringt dazu noch unseren biologischen Rhythmus durcheinander (Tag/ Nacht). Es gaukelt Tag vor, obwohl schon längst Nacht ist.

Professor Dr. Norbert Pfeiffer von der Universitätsmedizin Mainz wird noch deutlicher. Er empfiehlt, „die steigende Zahl der Kurzsichtigen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwar lasse sich mit Brillen und Kontaktlinsen die Sehfähigkeit korrigieren, die Langzeitfolgen der Sehschwäche seien jedoch gefährlich: „Bei den Betroffenen besteht ein deutlich erhöhtes Risiko, später eine Netzhautablösung oder eine Makuladegeneration, eine Beeinträchtigung des Punktes des schärfsten Sehens, zu erleiden.”

Der britische Laser-Chirurg David Allamby warnte bereits 2013 vor einer Epidemie. In seinem Bericht macht er deutlich, dass die Zahl der an Kurzsichtigkeit erkrankten Menschen um 35 Prozent gestiegen sei, seit es Smartphones gibt:

http://www.n-tv.de/wissen/Britischer-Wissenschaftler-warnt-Smartphones-machen-kurzsichtig-article11197271.html

Weitere Infos in „Die Welt“ unter http://www.welt.de/gesundheit/article146081080/Smartphone-amp-Co-lassen-Kurzsichtigkeit-explodieren.html

Eine Informationsbroschüre “Digitale Gefahr – Kurzsichtigkeit durch Smartphones?” kann kostenlos angefordert werden bei der

BSV Salzburg, Tel. 0043 (0) 662-43 16 63-0; E-Mail: sekretariat@bsvs.at

http://www.sbsv.at/uberuns.html

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