Advent

Weihnachten kann jeder…. wir wünschen Ihnen jetzt schon einen schönen Advent und frohe Weihnachten, lange dauert es ja nicht mehr.

Bei allem Streß und Rummel, man sollte sich mit seinen Geschenken etwas auseinandersetzen und diese hinterfragen:

Was, wie, woher und welche Einflüsse kann es auf den Beschenkten und seine Umgebung haben! Was macht es mit uns.

Vielleicht ist es einmal eine Anregung – einen Gutschein für eine Hausuntersuchung zu schenken……

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Radon rückt langsam in den Focus

Zugeparkte Straßenränder rings um das Kulturhaus „Aktivist“ in Bad Schlema zeugten gestern vom Zuspruch des Sächsischen Radontages, der erstmals im Kurbad stattfindet. 157 Teilnehmer aus ganz Sachsen sind gekommen, um bis heute Fachvorträge zum radonsicheren Bauen zu hören.

Dieses gewinnt an Bedeutung, weil das im Vorjahr verabschiedete neue Strahlenschutzgesetz erstmals verbindliche Regelungen für die Radonbelastung in Aufenthaltsräumen und an Arbeitsplätzen enthält. Als Referenzwert gelten künftig 300 Becquerel pro Kubikmeter, sagte Axel Böttger vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit. Werde dieser Wert überschritten, müssen Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Unklar war bislang, was das neue Gesetz im Detail für Bauherren bedeutet. Erst Anfang Dezember soll die neue Strahlenschutzverordnung veröffentlicht werden. In Kraft treten die neue Regeln zum 31. Dezember. Umgesetzt werden müssen sie schrittweise bis
2021. „Die Regelungen, die die Bevölkerung am meisten betreffen, kommen
erst ab 2021 zum Tragen“, sagte Staatssekretär Frank Pfeil vom Sächsischen Umweltministerium.

Dabei handelt es sich einerseits um die Verpflichtung des Arbeitgebers, Radon an Arbeitsplätzen im Keller und im Erdgeschoss zu messen. Die davon betroffenen Gebiete müssen noch vom Freistaat Sachsen ausgewiesen werden. An Neubauten müssen Radonschutzmaßnahmen bereits ab 31. Dezember 2018 beachtet werden. Um zu hohe Kostensteigerungen im Baubereich zu verhindern, setze sich Sachsen für eine finanzielle Unterstützung Betroffener ein, sagte Pfeil.

Auch landesweite kostenlose Messprogramme sollen Betroffenen helfen. Diese sind nicht nur für Kommunen da, sondern auch für private Hauseigentümer in Orten mit bergbaulichen Hohlräumen.

Quelle: Freie Presse

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Geheimnis um Sulfoxaflor

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

es
gibt wenige Dinge, die mir so viele Sorgen bereiten wie der dramatische
Rückgang der Insektenvielfalt auf unseren Feldern. Zu allem Überfluss
stehen nun auch noch neue Spritzmittel mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor kurz vor der Genehmigung
in Deutschland. Nach allem, was wir wissen, wirkt der Stoff ganz
ähnlich wie die erst kürzlich im Freiland verbotenen Neonicotinoide.
Damit könnte sich die Situation für viele Bestäuber wie Bienen und
Hummeln weiter verschlechtern.

Seit fast einem Jahr streite ich mich deshalb mit der EU-Kommission über den Zugang zu den Studien aus dem Zulassungsverfahren.
Erhalten habe ich nach langem Hick-Hack nur eine in weiten Teilen
geschwärzte Zusammenfassung. Diese Geheimniskrämerei macht eine
unabhängige Überprüfung unmöglich.

Wahrscheinlich hat die
Kommission nicht damit gerechnet, dass uns jemand die ungeschwärzten
Studien zuspielen könnte. Doch genau das ist jetzt passiert! Damit wendet sich das Blatt:
Endlich können wir überprüfen, wie gefährlich Sulfoxaflor für Bienen,
Hummeln und andere Insekten ist – beziehungsweise ob die von der
Industrie eingereichten Studien überhaupt geeignet sind, dies
festzustellen. Dazu wollen wir jetzt einen unabhängigen Wissenschaftler beauftragen. Doch gute Expertise hat ihren Preis. Deshalb bitte ich Sie jetzt um Ihre Unterstützung:

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Die
Zeit drängt, denn fast gleichzeitig mit den Studien hat mich eine
weitere Nachricht erreicht: Die Genehmigung von Pestizidmischungen mit
Sulfoxaflor in Deutschland rückt näher. Laut dem Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) befinden sich die „gestellten Anträge in der Abschlussbewertung“.
Sulfoxaflor könnte also schon bald auf unseren Äckern landen – mit
ungeahnten Folgen für unsere Bestäuber. Wir müssen also rasch handeln!

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Die digitale Fortschrittsfalle

Neu

Werner Thiede

Warum der Gigabit-Gesellschaft mit 5G‑Mobilfunk
freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen

Pad-Verlag 2018

Am Schlehdorn 6, 59192
Bergkamen, Tel. 02307-261601, pad-verlag@gmx.net

Broschüre
(Din-A5), 90 S., € 5
Versandkostenfreie
Staffelpreise bei Direktbestellung: ab 5 Ex. € 4.50, ab 10 Ex. € 4

Buchhandel: ISBN
978-3-88515-297-2

Der Zukunftsforscher Matthias Horx beobachtet
aktuell, dass bei manchen Menschen „das Wort ‚Digitalisierung‘ ein Gefühl
flauer Übelkeit hinterlässt“. Trotzdem steht dieser Begriff ganz zentral auf
der Agenda heutiger Politik und Zukunfts­planung. Man tut allenthalben so, als
handele man gemäß einem Naturgesetz, und frönt damit doch nur einem naiven
Fortschrittsglauben und dem Diktat der Konzerne. Die begründete Sorge geht um,
dass die milliardenschweren Digitalisierungsprogramme unserem Land, unserer
Gesellschaft und unserem Planeten keineswegs gut tun werden. Das gilt nicht
zuletzt für die neue Mobilfunk-Generation 5G, die der „Gigabit-Gesellschaft“
unverzichtbar erscheint und gleich­wohl schwerwiegende Bedenken
gesundheitlicher Art weckt. Der protestantische Theologie­professor und
Publizist Werner Thiede verwahrt sich gegen ein mehr oder weniger unaufgeklärtes
Fortschrittsdenken, das in eine Katastrophe münden dürfte. Er warnt
nachvollziehbar vor der sich auftuenden Fortschrittsfalle und appel­liert an
die Politik unserer Tage, den eingeschlagenen Digitalisierungskurs zu korri­gieren,
solange dazu noch Zeit bleibt.

Prof. Dr. theol. habil. Werner Thiede
ist apl. Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg,
Pfarrer i.R. der ELKB sowie Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze, Artikel und
Kirchen­funk-Sendungen.  www.werner-thiede.de

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Bienensterben: Geheimniskrämerei um Sulfoxaflor

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

eigentlich
sollte nach dem Debakel um die Wiederzulassung von Glyphosat Ende 2017
alles anders werden: Vollmundig kündigte die EU-Kommission an,
Zulassungsprozesse von Pestiziden künftig transparenter gestalten zu
wollen. Bisher ist davon aber nichts zu spüren.

Denn
als wir die Kommission um Studien baten, in denen es um die
Auswirkungen des neuen Insektengifts Sulfoxaflor auf Bestäuber geht,
haben wir genau das Gegenteil erlebt. Nach einem langwierigen Hin und
Her, das sich fast über ein Jahr hinzog, haben wir nicht mehr als eine
Zusammenfassung der Studien erhalten. Und diese ist stellenweise so stark geschwärzt, dass sich so gut wie keine Rückschlüsse auf die Inhalte ziehen lassen. 

Diese
Praxis muss sich endlich ändern! Die Kommission darf die kommerziellen
Interessen der Industrie nicht länger über das Recht auf Zugang zu
wichtigen Umweltinformationen stellen. Wir werden nicht lockerlassen und kämpfen weiter für mehr Transparenz bei Pestizidzulassungen. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.

Bienensterben: Geheimniskrämerei um Sulfoxaflor

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Ehemaliges ICNIRP-Mitglied fordert Revision der Grenzwerte


Eindeutige Beweise für Krebsrisiko der
Mobilfunkstrahlung

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1304

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G5 – Mobilfunk

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Mobilfunkstrahlung und die Folgen

9 interessante Minuten mit Übersicht zu
Mobilfunkstudien, Urteilen und wirtschaftlichen Folgen

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Mobilfunk ist „harmlos“ – oder ??!

Dieser Text stammt nicht aus irgendeiner  kritschen Studie der Neuzeit, sondern aus einer Studie der US-Armee von 1974/75.

Heute wird an G5 in Dresden diskutiert, nicht über die Folgen sondern über die Anwendungen und im Hinterzimmer die Gewinne……

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Das „Wackersdorf der Klimabewegung“?

Bedroht vom Braunkohletagebau: der Hambacher Forst (Bild: Hamacher Forst / flickr)

Bedroht vom Braunkohletagebau: der Hambacher Forst (Bild: Hamacher Forst / flickr)

(29. August 2018) Während
in Berlin die Kohlekommission über den Kohleausstieg berät, droht der
Energiekonzern RWE im Rheinland unwiderrufliche Fakten zu schaffen. Geht
es nach dem Konzern, so sollen ab Anfang Oktober die letzten Reste des
Hambacher Forstes dem Braunkohletagebau geopfert werden. Dagegen regt
sich massiver Widerstand.

Noch steht sie, die kleine grüne Oase am Tagebau
Hambach, 30 Kilometer westlich von Köln. Doch wie lange noch? Während
Umweltverbände kritisieren, dass der Betrieb des Tagebaus Hambach auch
ohne weitere Rodungsarbeiten problemlos aufrechterhalten werden könnte,
ist eine Rodung des Waldes aus Sicht von RWE für den Weiterbetrieb
„zwingend erforderlich“. Für die seit Juni tagende Kohlekommission
könnte dies das Aus bedeuten. Das Gremium aus VertreterInnen von
Industrie, Gewerkschaften, Wissenschaft, Umweltverbänden und
Tagebaubetroffenen zielt auf einen gesellschaftlichen Konsens: die
Aushandlung, eines Kohleausstiegs-Fahrplans, der dem Klimaschutz dient
und zugleich soziale Fragen gerecht wird.Bringt RWE die Kohlekommission zu Fall?

Bundesumweltministerin Svenja Schulze kritisiert das aktuelle
Rodungsvorhaben von RWE scharf: „Wenn ein gesellschaftlicher Konsens
organisiert werden soll, dann dürfen während einer solchen Phase keine
vollendeten Tatsachen geschaffen werden.“ Ein Beginn der Rodung wäre für
Schulze „genauso unerträglich, als wenn während dieser Gespräche mal so
eben die zusätzliche Abschaltung eines Kraftwerkes beschlossen würde“.
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kündigte bereits für den
Fall eines Rodungsbeginns im Hambacher Forst an, die Kommission zu
verlassen. Und weitere kohle-kritische Kommissionsmitglieder drohen, es
ihm gleichzutun. Damit stünde schlussendlich die Legitimation des
Gremiums zur Disposition.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/das-wackersdorf-der-klimabewegung.html?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+-+30.08.2018_oBay_oIa&utm_content=Mailing_7143717

Quelle: https://umweltinstitut.org

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