Streit um Glyphosat geht weiter

Quelle: Frankfurter Rundschau

Leserbriefe an Zeitungen geben im Regelfall subjektive Meinungen wider. Viele Menschen schreiben sie, weil sie sich über einen Artikel geärgert haben; oft sind sie dabei hochemotional, manchmal haben sie Recht, manchmal auch nicht – selten allerdings basieren ihre Meinungen auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

Egal, dachten sich offenbar Mitarbeiter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), welches dem Bundeslandwirtschaftsministerium unterstellt ist. Wie nun bekannt wurde, nutzte die Behörde Leserbriefe an die Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“, um die von ihr seit langem proklamierte gesundheitliche Unbedenklichkeit des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu untermauern.

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Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen problematisch

Deutsches Ärzteblatt

Donnerstag, 16. Juli 2015

Köln/Berlin – Die Mediennutzung vieler Kinder und Jugendlicher ist problematisch. Das zeigen unter anderem erste Zahlen der neuen Studie „Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation“ (BLIKK). „Viele Jugendliche und Erwachsene zeigen bereits heute Anzeichen einer Medienabhängigkeit. Es ist daher wichtig, rechtzeitig und zielgerichtet Aufklärung zu betreiben“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortlier (CSU). Sie ist Schirmherrin der Studie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, des Instituts für Medizinökonomie & Medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Deutschen Gesellschaft für ambulante Allgemeine Pädiatrie.

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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63507/Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen-problematisch

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Stand der Mobilfunk-Forschung

Diagnose-Funk informiert:
14.07.2015

Stand der Mobilfunk-Forschung

StudienRecherche 2015 – 2 erschienen

Der neue Diagnose-Funk Studienrecherche 2-2015  enthält Besprechungen  von 18 Studien. Bedeutend waren  im Frühjahr 2015  die Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz, die ein tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung bestätigt. Neue Studien zu oxidativem Zellstress und zu Wirkungen auf Neurotransmitter werden besprochen. Die Studienrecherche können Sie herunterladen auf unserer Homepage

http://mobilfunkstudien.de/studienreport/index.php

Die Erstellung dieser Recherche durch Fachwissenschaftler ist mit großen Kosten verbunden. Wenn Sie diese Arbeit wertschätzen und gut finden würden wir uns über eine Spende zur Unterstützung sehr freuen.

Quelle: Diagnose Funk

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EU-Parlament stimmt für TTIP: So können wir es noch verhindern!

Auf die Straße zur TTIP-Großdemonstration

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

heute hat das Europäische Parlament eine Resolution zum Freihandelsabkommen TTIP verabschiedet. Mit 436 zu 241 Stimmen sprachen die Abgeordneten sich grundsätzlich für das Freihandelsabkommen aus – und ignorierten damit die Stimmen von Millionen kritischen Bürgerinnen und Bürgern. Sogar die umstrittenen Schiedsgerichte lehnte das Parlament nicht ab, gefordert wird lediglich eine Art „Investorenschutz light“: Ginge es nach dem Willen des Parlaments, könnten Konzerne in Zukunft noch immer Staaten auf Schadensersatz verklagen – wenn auch nicht mehr vor privaten, sondern vor öffentlichen Schiedsgerichten.

Doch es gibt noch Hoffnung: Die hohe Zahl der Gegenstimmen und die chaotische Verabschiedung der Resolution zeigen, wie sehr die Abgeordneten unter Druck stehen. Mit einer gewaltigen Großdemonstration in Berlin werden wir am 10. Oktober gemeinsam zeigen, dass wir es nicht hinnehmen, wenn über unsere Köpfe hinweg regiert wird.

Quelle: Umweltinstitut.org

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Mo­bi­les Breit­band – Pro­jekt 2016

Die Versteigerung weiterer Frequenzen für mobile Breitband-“Versorgung” ist abgeschlossen.

Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH waren erfolgreich.

Was den Unternehmen diese neuen Frequenzen Wert sind, können Sie bei der Bundesnetzagentur nach lesen:

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/OeffentlicheNetze/Mobilfunknetze/Projekt2016/projekt2016-node.html

 

 

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Druck machen gegen Fracking

Eilaktion gegen Fracking-Gesetz

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

diese Woche ist es soweit: Am Freitag, den 3. Juli stimmen die Bundestagsabgeordneten über das Fracking-Gesetzespaket ab. Wie geplant will die Regierung den neuen Rechtsrahmen noch vor der Sommerpause beschließen und Fracking damit prinzipiell ermöglichen  und das, obwohl auch aus den eigenen Reihen massiver Widerstand kommt.

Teile der SPD wehren sich vehement gegen die geplante Expertenkommission, die dem kommerziellen Kohleflöz- und Schiefergasfracking ab 2019 den Weg ebnen soll. Auch in der Union verweigern etwa 100 von 311 Abgeordneten dem Gesetz aus diesem Grund bisher ihre Zustimmung. Das ist auch ein Ergebnis unseres gemeinsamen hartnäckigen Widerstands in den letzten Wochen!

Der zentrale Punkt bleibt weiterhin: Nur ein generelles Fracking-Verbot unter Beachtung des Vorsorgeprinzips kann umfassenden Schutz für Grundwasser, Klima und die Gesundheit der Bevölkerung bieten! Fordern Sie daher gemeinsam mit uns die Abgeordneten der Großen Koalition aus Ihrem Wahlkreis noch ein letztes Mal dazu auf, gegen das Gesetz zu stimmen und sich stattdessen für ein Verbot einzusetzen.

Button: Jetzt mitmachen!

 Quelle: Umweltinstitut München
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Gleich zwei neue Atom-Meiler sollen im ungarischen Paks gebaut werden

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Gleich zwei neue Atom-Meiler sollen im ungarischen Paks gebaut werden – 470 km von der deutschen Grenze entfernt. Doch Radioaktivität kennt keine Grenzen, wie die Erfahrungen von Tschernobyl und Fukushima zeigen. Deshalb sind auch wir von den AKW-Neubauten in Ungarn bedroht.

Jetzt haben Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland die Gelegenheit im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung Stellungnahmen und Forderungen an die ungarische Regierung zu richten. Das Umweltinstitut hat dafür eine Muster-Einwendung erstellt, mit der Sie sich ganz einfach und schnell beteiligen können.

In Tschechien haben wir damit schon einmal Erfolg gehabt: Dort hat die Regierung den Ausbau des AKW Temelín nach massenhaften Einwendungen auf Eis gelegt. Auch in Ungarn wollen wir erreichen, dass die Regierung das Projekt aufgibt!

Helfen Sie mit, den AKW-Neubau zu verhindern: Schreiben Sie jetzt an die ungarische Regierung!

Button: Jetzt mitmachen!

Quelle: Umweltinstitut München

 

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Alles strahlt

Großstädte sind voller Strahlenquellen, Sendemasten allerorten, um den mobilen Bürger zu befriedigen. Aber Strahlung hat auch Nebenwirkungen, über die seit Jahren heftig diskutiert wird.

Die Technischen Universität Ilmenau und hat am Montag in München eine Studie gestartet, mit der die komplette Strahlenbelastung im Alltag herausgefunden werden soll.

Also nicht nur die Belastung, die von Mobilfunkantennen ausgeht, sondern auch die von Mobiltelefonen, drahtlosen Internetverbindungen, Radiowellen und weitere Strahlenquellen.

Lesen Sie den Artikel hier:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/funksignale-in-muenchen-alles-strahlt-1.2502474

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TTIP-Resolution im Handelsausschuss des Europaparlaments: SPD stimmt für Investorenschutz in TTIP

Am 28. Mai hat der Handelsausschuss im Europäischen Parlament über die Resolution zu TTIP abgestimmt. Besonders brisant war dabei die Abstimmung über den Investorenschutz ISDS.

Das Ergebnis: Der Handelsausschuss betont das Bedürfnis von Investoren nach Schutz und lobt die Vorschläge für eine Reform von ISDS von Handelskommissarin Malmström. Wird die Resolution so auch im Plenum des Parlaments verabschiedet, wird die EU-Kommission das als Bestätigung ihrer bisherigen Linie betrachten und weiter mit den USA über ISDS verhandeln.

Vor der Abstimmung hatten sich im Rahmen unserer Aktion “Zähne zeigen!” etliche  Abgeordnete gegen ISDS ausgesprochen, darunter viele aus der SPD. Auch der Vorsitzende des Handelsausschusses und Rapporteur für die Resolution, Bernd Lange (SPD), hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass er ISDS ablehnt.

Doch statt mit Grünen und Linken gegen ISDS zu stimmen, haben die Sozialdemokraten im Handelsausschuss gemeinsam mit Konservativen und Liberalen für ein reformiertes ISDS gestimmt. Besonders dreist: In den Sozialen Medien behaupten Lange und seine Partei, ISDS im Handelsauschuss zu Fall gebracht zu haben. Wer den im Ausschuss verabschiedeten Text anschaut weiß: Das stimmt einfach nicht.

Die TTIP-Resolution droht zum Papiertiger zu werden

Auch wenn ISDS zu Recht viel Aufmerksamkeit erhält: Die Resolution enthält viel mehr als das Thema Investorenschutz. Auch bei den meisten anderen Fragen hat sich jedoch die wachsweiche Linie einer großen Koalition aus konservativen, sozialdemokratischen und liberalen Abgeordneten durchgesetzt. So entschied sich der Handelsausschuss unter anderem dagegen, das Thema Landwirtschaft aus den Verhandlungen komplett herauszunehmen. Selbst bei der sogenannten “Regulatorischen Kooperation”, die den Einfluss von LobbyistInnen und BürokratInnen auf die Gesetzgebung stärkt und Parlamente schwächt, konnte sich der Handelsausschuss nicht zu einer Ablehnung durchringen.

Das Abstimmungsergebnis im Handelsausschuss war also eine große Enttäuschung, aber noch ist nichts verloren: Das letzte Wort zur Resolution hat nun das Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg am 10. Juni. In den nächsten Tagen gilt es daher, den Druck auf die Abgeordneten noch einmal zu erhöhen.

Bringen wir unseren Protest auf die Straße!

G7 Demo Aufruf

Demonstrieren Sie mit uns am 4. Juni in München. Anlässlich des G7 Gipfels auf Schloß Elmau wollen wir zeigen: Wir Bürgerinnen und Bürger wollen keine Politik für Konzerne! Wir sind gegen TTIP, CETA und TiSA und für eine gerechte Handelspolitik!

Zeit: 4. Juni 2015 (Fronleichnam) um 14:00 Uhr
Ort: Stachus (Karlsplatz) in München

Alle Infos zur Demo finden Sie hier: http://g7-demo.de/

Quelle: Umweltinstitut München

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Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen: Mehr Elektrosmog durch neue Sendeanlagen

Pressemitteilung
BUND 26.05.2015

Berlin: Anlässlich der morgen beginnenden Versteigerung neuer Funkfrequenzen warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor einer weiteren Zunahme der Elektrosmogbelastung in Deutschland.

“Da geeignete Schutzvorschriften fehlen, belastet die oftmals sorglose Anwendung insbesondere von Smartphones und Tablets zunehmend deren Nutzer. Davon ausgehende Umwelt- und Gesundheitsrisiken dürfen nicht länger ignoriert werden. Bevor neue Frequenzen vergeben werden, muss eine Strategische Umweltprüfung durchgeführt werden”, sagte der BUND-Mobilfunkexperte Bernd Rainer Müller.

Über mögliche Langzeitwirkungen der Mobilfunkstrahlung sei erst wenig bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO habe die Strahlung jedoch bereits als potentiell krebserregend eingestuft. Müller: “Um mögliche Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden, dürfen die Funknetze nicht noch weiter ausgebaut werden. Es gibt bereits strahlungsarme und gesundheitsverträglichere Kommunikationstechniken, deren Anwendung muss verstärkt vorangetrieben werden.”

Vor Strahlungseinwirkungen müssten vor allem Kinder besser geschützt werden, verlangte der BUND-Experte. Leider gebe es dafür in Deutschland noch keine entsprechenden Vorschriften.

“Um Kinder und Heranwachsende vom Telefonieren mit Handys möglichst abzuhalten, gibt es in Belgien ein Verbot für Werbung, die sich an sehr junge Altersgruppen wendet. In Frankreich gibt es ein WLAN-Verbot in Kindergärten. Werbung für Mobiltelefone, die sich an Kinder unter 14 Jahren richtet, ist dort ebenfalls untersagt. Deutschland muss diesen Ländern folgen und vor allem Kinder vor den möglichen Risiken der Mobilfunkstrahlung schützen”, sagte Müller.

Pressekontakt: Bernd Rainer Müller, BUND-Mobilfunkexperte, Tel. (0 52 32) 92 90 45 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. (0 30) 2 75 86-425/-489, presse@bund.net

Quelle:
http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/versteigerung-von-mobilfunkfrequenzen-mehr-elektrosmog-durch-neue-sendeanlagen/

 

 

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