Arbeitsunfähig durch Strahlung

Frankreich hilft bei Elektrosensibilität

Quälende Sendemasten, schmerzverursachende W-Lan-Router – manche meinen, elektromagnetische Strahlung mache krank. Ganz so weit will sich ein französisches Gericht nicht aus dem Fenster lehnen, doch es macht einer Frau mit Elektrosensibilität ein Zugeständnis.

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http://www.n-tv.de/panorama/Frankreich-hilft-bei-Elektrosensibilitaet-article15803586.html

 

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Feuchtigkeit und Schimmelpilze im Neubau

Der Bau eines Eigenheims ist für viele ein großer Traum. Und wer sich diesen Wunsch erfüllt, der wird das meist nur einmal im Leben umsetzen. Deswegen wird viel Zeit für die Planung und Gestaltung investiert, schließlich geht es um eine große Investition. Für viele Hausbauer steht heutzutage auch der gesundheitliche Aspekt im Fokus: Das Haus soll möglichst barrierefrei gestaltet sein und die Materialien sollen keine giftigen Stoffe an die Raumluft abgeben. Nur denken die wenigsten zukünftigen Hausbesitzer im Zusammenhang mit ihrem neuen Haus an Schimmelpilze. Doch wenn einige Aspekte beim Bau nicht beachtet werden, kann sich in kürzester Zeit der Schimmel im neuen eigenen Heim ausbreiten. Der Baubiologe und Sachverständige mit langjähriger Erfahrung Ralf Holtrup von Biolysa e.V. geht davon aus, dass bereits nahezu jeder zweite Neubau betroffen ist.

Holtrup dazu, wie es zur Schimmelbildung kommen kann: “Damit Schimmelpilze im Gebäude überhaupt wachsen können, benötigen Sie ausreichend Wasser. Beim Bau von massiv gefertigten Häusern kommt allein durch die üblichen Baustoffe Beton und Estrich so viel Wasser ins Gebäude, dass man durchaus hundert Badewannen füllen könnte. Der Mauermörtel und der Wandputz sind zusätzliche Quellen.”
Die eingebrachte Wassermenge könne sich schnell auf 10.000 Liter summieren, weiß der Schimmelexperte Holtrup zu berichten. Entscheidend sei, dass dieses Wasser in Form von Wasserdampf auch wieder aus dem Haus entweichen könne.
Holtrup dazu: “Hier liegt heute oft das Problem. Ein Haus wird aus wirtschaftlichen Gründen in kürzester Zeit hochgezogen, Fenster und Türen werden so schnell wie möglich eingebaut. Aus Energiespargründen soll die Außenhülle des Hauses zudem möglichst dicht sein.”
Aus energetischer Sicht erstrebenswert, sei das jedoch feuchtetechnisch manchmal fatal: “Das Wasser kann aus der Bausubstanz nur nach innen verdunsten und erhöht somit die Raumluftfeuchte. Wird nicht ausreichend dafür gesorgt, dass die Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen kann, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer Schimmelpilzbildung!” Der Schimmel könne durchaus am Anfang unentdeckt bleiben, weil zum Beispiel Hohlräume oder die Estrichdämmung betroffen sind. Nicht selten sei aber auch das Dachgeschoß mitsamt der Dachflächendämmung verschimmelt, weil sich hier die Feuchte sammelt und viel organisches Material als Substrat für die Schimmelpilze vorhanden ist.
Der Dachboden sei manchmal bereits in der Bauphase betroffen, wenn die Dämmung im Dachbereich noch nicht einmal eingebaut sei. Bei fehlender Bodentreppe zieht die Feuchtigkeit aus den unteren Bereichen wie beim Kamineffekt nach oben und kondensiert bei kühlen Außentemperaturen an den Dachinnenflächen.

Holtrup rät: “Es muss also darauf geachtet werden, dass der Neubau während der Bauzeit, aber auch danach, sehr gut gelüftet und auch geheizt wird. Eine zusätzliche technische Trocknung kann durchaus sinnvoll sein.” Eine technische Lüftung, um Feuchte und Schimmel zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu gewährleisten, sei sowieso nahezu immer sinnvoll, vor allem bei den modernen, sehr dicht erbauten Häusern.
Aber auch unglückliche Umstände können für zu viel Feuchtigkeit sorgen: “Es kommt immer wieder vor, dass Frisch- oder Abwasserleitungen undicht sind, oder aus Versehen das Bauwerk geflutet wird, weil ein Absperrhahn nicht geschlossen war. Wenn man dann das richtige tut, kann man viel Ärger und zusätzliche Kosten vermeiden,” weiß der Experte. “Ein Betroffener sollte unverzüglich handeln, bevor ein Schimmelpilzschaden entsteht. Als erstes sollte man einen unabhängigen Sachverständigen oder Baubiologen zu Rate ziehen. Der kann unabhängig von wirtschaftlichen Interessen z. B. der betroffenen Versicherung die richtigen Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise geben und die Sanierung begleiten. Wichtig ist, dass der eventuelle Schimmelpilzbefall fach- und sachgerecht entfernt wird.”
Natürlich sei es auch zwingend erforderlich, die Ursache des Feuchteschadens zu erkennen und zu beseitigen. Nach der erfolgten Sanierung sollte zudem ein Baubiologe mit einer Freimessung den Sanierungserfolg überprüfen.
Holtrup:” Nur so kann man sicher sein, dass es keine verdeckten Gesundheitsgefahren im neuen Zuhause durch Schimmelpilze gibt und der Wunsch nach einem mangelfreien, gesunden Heim auch vollständig in Erfüllung geht.”

Die Sachverständigen von BIOLYSA e.V. sind kompetent, unabhängig und neutral. Sie stehen Hilfesuchenden als Berater und Gutachter zur Seite. Weitere Informationen und Beratungen zu Problemen mit Schimmel, Feuchte oder sonstigen mögl. Störquellen im Haus sowie Beratung zu gesundem Leben im gesunden Heim gibt es unter www.biolysa.de.

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TTIP – entgegen dem Willen der meisten Menschen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

würden Sie einen Vertrag unterschreiben, der im Nachhinein jederzeit ohne Ihr Einverständnis verändert werden kann? Wohl kaum. Doch mit TTIP will Bundeskanzlerin Merkel genau solch einen Vertrag für uns alle abschließen.

Das geplante Handelsabkommen mit den USA soll nämlich ein sogenanntes „lebendiges Abkommen“ werden. Das heißt: Die Inhalte können nach Abschluss der Verhandlungen ergänzt und verändert werden. So droht TTIP zur sprichwörtlichen „Katze im Sack“ zu werden. Wie ein internes Dokument zeigt, ist sich die Bundesregierung dieser Gefahr durchaus bewusst. Doch nach außen hin wiegelt sie weiter ab.

Quelle: Umweltinstitut.org

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Glyphosat muss endlich verschwinden!

Glyphosat ist das am häufigsten gespritzte Ackergift weltweit. Ausgerechnet diesen Stoff hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Frühjahr als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Jetzt warnt die WHO, dass der Unkrautvernichter Glyphosat auch das Erbgut schädigt.

Die Erkenntnisse haben einige Brisanz, denn eine Festlegung von sicheren Grenzwerten ist bei erbgutschädigenden und krebserregenden Stoffen unmöglich. Menschen sollten daher mit solchen Chemikalien gar nicht erst in Berührung kommen. Doch allein in Deutschland werden jährlich rund 6000 Tonnen Glyphosat verspritzt.

Der Alarmruf der WHO kommt gerade noch rechtzeitig, denn die Zulassung für Glyphosat läuft Ende 2015 aus. In den nächsten Monaten entscheidet die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) über eine Neuzulassung.

Aufgrund der veränderten Einstufung könnte die EFSA sich gezwungen sehen, Monsanto & Co. die Neuzulassung zu verweigern. Wenn wir jetzt zusätzlichen Druck machen, stehen die Chancen gut, dass der Unkrautvernichter endgültig von den Äckern verschwindet. Das wäre ein gewaltiger Erfolg für die Umwelt und unsere Gesundheit!

Gemeinsam mit foodwatch bitten wir Sie: Schreiben Sie jetzt an den EFSA-Chef Bernhard Url, damit Glyphosat keine Neuzulassung erhält!

Jetzt mitmachen: Keine Neuzulassung von Glyphosat!

 

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Streit um Glyphosat geht weiter

Quelle: Frankfurter Rundschau

Leserbriefe an Zeitungen geben im Regelfall subjektive Meinungen wider. Viele Menschen schreiben sie, weil sie sich über einen Artikel geärgert haben; oft sind sie dabei hochemotional, manchmal haben sie Recht, manchmal auch nicht – selten allerdings basieren ihre Meinungen auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

Egal, dachten sich offenbar Mitarbeiter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), welches dem Bundeslandwirtschaftsministerium unterstellt ist. Wie nun bekannt wurde, nutzte die Behörde Leserbriefe an die Fachzeitschrift „Food and Chemical Toxicology“, um die von ihr seit langem proklamierte gesundheitliche Unbedenklichkeit des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat zu untermauern.

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Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen problematisch

Deutsches Ärzteblatt

Donnerstag, 16. Juli 2015

Köln/Berlin – Die Mediennutzung vieler Kinder und Jugendlicher ist problematisch. Das zeigen unter anderem erste Zahlen der neuen Studie „Bewältigung, Lernverhalten, Intelligenz, Kompetenz, Kommunikation“ (BLIKK). „Viele Jugendliche und Erwachsene zeigen bereits heute Anzeichen einer Medienabhängigkeit. Es ist daher wichtig, rechtzeitig und zielgerichtet Aufklärung zu betreiben“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortlier (CSU). Sie ist Schirmherrin der Studie des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, des Instituts für Medizinökonomie & Medizinische Versorgungsforschung der Rheinischen Fachhochschule Köln und der Deutschen Gesellschaft für ambulante Allgemeine Pädiatrie.

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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63507/Mediennutzung-von-Kindern-und-Jugendlichen-problematisch

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Stand der Mobilfunk-Forschung

Diagnose-Funk informiert:
14.07.2015

Stand der Mobilfunk-Forschung

StudienRecherche 2015 – 2 erschienen

Der neue Diagnose-Funk Studienrecherche 2-2015  enthält Besprechungen  von 18 Studien. Bedeutend waren  im Frühjahr 2015  die Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz, die ein tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung bestätigt. Neue Studien zu oxidativem Zellstress und zu Wirkungen auf Neurotransmitter werden besprochen. Die Studienrecherche können Sie herunterladen auf unserer Homepage

http://mobilfunkstudien.de/studienreport/index.php

Die Erstellung dieser Recherche durch Fachwissenschaftler ist mit großen Kosten verbunden. Wenn Sie diese Arbeit wertschätzen und gut finden würden wir uns über eine Spende zur Unterstützung sehr freuen.

Quelle: Diagnose Funk

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EU-Parlament stimmt für TTIP: So können wir es noch verhindern!

Auf die Straße zur TTIP-Großdemonstration

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

heute hat das Europäische Parlament eine Resolution zum Freihandelsabkommen TTIP verabschiedet. Mit 436 zu 241 Stimmen sprachen die Abgeordneten sich grundsätzlich für das Freihandelsabkommen aus – und ignorierten damit die Stimmen von Millionen kritischen Bürgerinnen und Bürgern. Sogar die umstrittenen Schiedsgerichte lehnte das Parlament nicht ab, gefordert wird lediglich eine Art „Investorenschutz light“: Ginge es nach dem Willen des Parlaments, könnten Konzerne in Zukunft noch immer Staaten auf Schadensersatz verklagen – wenn auch nicht mehr vor privaten, sondern vor öffentlichen Schiedsgerichten.

Doch es gibt noch Hoffnung: Die hohe Zahl der Gegenstimmen und die chaotische Verabschiedung der Resolution zeigen, wie sehr die Abgeordneten unter Druck stehen. Mit einer gewaltigen Großdemonstration in Berlin werden wir am 10. Oktober gemeinsam zeigen, dass wir es nicht hinnehmen, wenn über unsere Köpfe hinweg regiert wird.

Quelle: Umweltinstitut.org

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Mo­bi­les Breit­band – Pro­jekt 2016

Die Versteigerung weiterer Frequenzen für mobile Breitband-“Versorgung” ist abgeschlossen.

Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG, Telekom Deutschland GmbH und Vodafone GmbH waren erfolgreich.

Was den Unternehmen diese neuen Frequenzen Wert sind, können Sie bei der Bundesnetzagentur nach lesen:

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/OeffentlicheNetze/Mobilfunknetze/Projekt2016/projekt2016-node.html

 

 

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Druck machen gegen Fracking

Eilaktion gegen Fracking-Gesetz

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

diese Woche ist es soweit: Am Freitag, den 3. Juli stimmen die Bundestagsabgeordneten über das Fracking-Gesetzespaket ab. Wie geplant will die Regierung den neuen Rechtsrahmen noch vor der Sommerpause beschließen und Fracking damit prinzipiell ermöglichen  und das, obwohl auch aus den eigenen Reihen massiver Widerstand kommt.

Teile der SPD wehren sich vehement gegen die geplante Expertenkommission, die dem kommerziellen Kohleflöz- und Schiefergasfracking ab 2019 den Weg ebnen soll. Auch in der Union verweigern etwa 100 von 311 Abgeordneten dem Gesetz aus diesem Grund bisher ihre Zustimmung. Das ist auch ein Ergebnis unseres gemeinsamen hartnäckigen Widerstands in den letzten Wochen!

Der zentrale Punkt bleibt weiterhin: Nur ein generelles Fracking-Verbot unter Beachtung des Vorsorgeprinzips kann umfassenden Schutz für Grundwasser, Klima und die Gesundheit der Bevölkerung bieten! Fordern Sie daher gemeinsam mit uns die Abgeordneten der Großen Koalition aus Ihrem Wahlkreis noch ein letztes Mal dazu auf, gegen das Gesetz zu stimmen und sich stattdessen für ein Verbot einzusetzen.

Button: Jetzt mitmachen!

 Quelle: Umweltinstitut München
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