Die große Koalition macht Tiere töten leicht

Die Macht-Besoffenheit der Großen Koalition kennt keine Grenzen mehr. Reihenweise werden verfassungswidrige und dilletantische Gesetze bei Nacht und Nebel durchgewunken. Hier der nächste Hammer: Vergangenen Donnerstag, am 22. Juni 2017, kam es im deutschen Bundestag zu einer erneuten Gespenster-Show. Das Parlament enteierte in einer der mittlerweile üblichen klandestinen Nachtsitzungen das deutsche Naturschutgesetz und hebt bisherige Artenschutzregelungen teilweise auf. Und dies ganz offensichtlich, um die Errichtung von Windkraftanlagen auch in Regionen zu ermöglichen, wo dies bisher tabu war.

ACHGUT.com

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Aktion gegen das Vogelsterben durch Pestizide und Monokulturen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

vor zwei Wochen starteten wir unsere neue Aktion gegen das Vogelsterben durch Pestizide und Monokulturen. Rund 20.000 E-Mails sind seitdem bereits bei Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt eingegangen.

Am Dienstag schlug nun auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) Alarm: Der Bestandsrückgang bei praktisch allen Pflanzen- und Tierarten in den Agrarlandschaften sei dramatisch. Als Hauptursache benennt auch das BfN die industrielle Landwirtschaft.

Eine erste Reaktion auf unsere Aktion erfolgte inzwischen vom Umweltministerium. Via Twitter ließ uns die Pressestelle wissen, dass wir dort mit unseren Forderungen „offene Türen“ einrennen. Doch was unternimmt Ministerin Hendricks (SPD) konkret, um die Vögel zu schützen? In einem Offenen Brief haben wir nachgehakt.
Während wir auf eine Antwort von Frau Hendricks warten, können Sie uns helfen, den Druck weiter zu erhöhen, indem auch Sie sich jetzt an unserer Aktion beteiligen.

Quelle: Umweltinstitut München

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Kaputte Reaktoren !??

KettenreAktion Tihange

Schrottreaktoren abschalten – jetzt!

Die drei (Uralt-)Reaktoren im belgischen Tihange sind seit vielen Jahren wegen ihren Sicherheitsrisiken umstritten. Im Jahr 2012 musste der Betreiberkonzern Electrabel den Block Tihange-2 zeitweilig vom Netz nehmen, weil im Reaktordruckbehälter mehrere Tausend Haarrisse entdeckt wurden. Ende 2015 ging der Reaktor dennoch wieder in Betrieb.

Das Risiko ist nur 60 Kilometer von Aachen entfernt

Tihange ist knapp 60 Kilometer Luftlinie von der grenznahen Stadt Aachen entfernt. Sollte es zu einem Super-GAU kommen, wird die dicht besiedelte Region für Jahrzehnte unbewohnbar sein. Die Städteregion Aachen beteiligte sich deshalb Anfang März 2016 an einer Klage gegen das Wiederanfahren von Tihange-2, Nordrhein-Westfalen sowie über 100 Kommunen schlossen sich bis heute an und kündigten parallel eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen der Laufzeitverlängerung für Tihange-1 an.

Deswegen demonstrieren wir am 25. Juni zusammen mit Menschen aus Belgien und den Niederlanden für die Abschaltung von Tihange und Doel, einem weiteren Schrottreaktor in Belgien.

Die Kette symbolisiert den gemeinsamen Protest aus unterschiedlichen europäischen Ländern und Sprachen. Deshalb wird die Kette so aufgebaut, dass in jedem Abschnitt Menschen aus verschiedenen Nationen versammelt sind.

Gemeinsam bilden wir eine 90 km lange Menschenkette

Am Sonntag, den 25. Juni 2017
Auftakt ab 14:00 Uhr
gleichzeitig auf der Strecke zwischen Tihange, Lüttich, Maastricht und Aachen.

Für die Organisation ist es sehr hilfreich, wenn sich alle Teilnehmenden anmelden.

Hier können Sie sich für die Menschenkette anmelden.

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WLAN-Aktivierung eine unzumutbare Belästigung

Urteil: Ausdrückliche Zustimmung für Hotspots erforderlich

Ein wichtiges Urteil:

http://99739.eu2.cleverreach.com/m/10468457/612024-bd879341a8411b8e1d5024a17df2c046

oder: Kurzlink: http://tinyurl.com/ycq2l8h9

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Rettet die Vögel !

Jetzt mitmachen: Rettet die Vögel!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

Deutschlands Vogelwelt ist in Gefahr: Fast drei Viertel der einheimischen Vogelarten der Äcker und Wiesen sind vom Aussterben bedroht oder gelten als gefährdet. Zu den betroffenen Arten gehört auch das Braunkehlchen – der Vogel auf unserem Bild. Seit 1990 ist sein Bestand um 63 % zurückgegangen.

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln ist die industrielle Landwirtschaft. Der intensive Einsatz von Unkrautkillern wie Glyphosat und von Insektiziden vernichtet die Nahrungsgrundlage der Vögel. Ausgeräumte Agrarlandschaften in denen auf vielen Hektar nur noch Mais oder Getreide wächst, bieten keinen Lebensraum für Braunkehlchen & Co. Selbst die Bundesregierung sieht inzwischen „erheblichen Handlungsbedarf“. Doch bisher tut sie nichts, um das Vogelsterben aufzuhalten.

Damit sich das ändert, braucht es jetzt Druck von uns Bürgerinnen und Bürgern. Beteiligen Sie sich deshalb jetzt an unserer neuen Online-Aktion und fordern Sie von Umweltministerin Hendricks und Landwirtschaftsminister Schmidt: „Rettet die Vögel!“

Jetzt mitmachen!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München

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Jetzt scheint das Thema Radon auch langsam angekommen zu sein.

Der Referenzwert von 300 Bq/m³ ist am 12.5.2017 vom Bundesrat genehmigt worden.
Bis Ende 2018 wird es einen gesetzlichen Radon-Beurteilungswert geben.
Die Empfehlungen (WHO, BfS, UBA/AIR) bleiben aber bei 100 Bq/m³.

Wir sind als Radonfachperson zertifiziert und führen Radonmessungen, Bewertungen, Beratungen durch.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/krebsgefahr-durch-radongas-100.html

Krebsgefahr durch Radongas – ZDFmediathek
Krebsgefahr durch Radongas - ZDFmediathek
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Mobilfunk – Gesundheitsrisko oder ….

Mobilfunk – Ein Gesundheitsrisiko oder bloss Einbildung?

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Skandal um Glyphosat-Studien

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

der Unkrautvernichter Glyphosat zerstört ganze Ökosysteme, ist wahrscheinlich krebserregend beim Menschen und findet sich als Rückstand in vielen Lebensmitteln. Noch in diesem Jahr wird über die Wiederzulassung entschieden. Für Monsanto und Co steht viel auf dem Spiel. Deshalb zieht die chemische Industrie alle Register, um das Geschäft mit dem Gift zu retten. Der Toxikologe Dr. Peter Clausing und unsere Agrarreferentin Christine Vogt erklären in einem neuen Video, wie Studienergebnisse manipuliert und WissenschaftlerInnen bezahlt wurden, um die Gefahren des Ackergifts zu vertuschen.

Schauen Sie sich jetzt das Video an und teilen Sie es mit Freunden und Bekannten, um sie über den Glyphosat-Skandal zu informieren:

Video anschauen!

Eine Information des Umweltinstitut München

 

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Radon – ein natürliches Gas mit Gefahrenpotenzial!

Krebsgefahr durch Anreicherung von Radon im eigenen Haus

(lifePR) (Lügde, 13.04.2017)
Radioaktivität ist in Deutschland allgegenwärtig. Nicht deswegen, weil zur Zeit wieder in ganz Deutschland nach einem Endlager für Abfälle aus Atomkraftwerken gesucht wird, sondern weil Radongas natürlicherweise überall aus dem Boden austritt.

Radon ist ein Zerfallsprodukt des im Boden vorkommenden Uran-235, welches über Radium-226 zu dem Edelgas Radon-222 zerfällt. Die Halbwertszeit des Radon-222 beträgt 3,8 Tage. Es kann sich also leicht in Gebäuden anreichern, weil es recht stabil ist.

Unter Normalbedingungen ist das Gas farb-, geruch- und geschmacklos, kann also mit den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrgenommen werden.

Es zerfällt unter Freisetzung von Helium-Ionen, sogenannten Alpha-Teilchen, die zu den ionisierenden Strahlen gehören. „Wird Radon eingeatmet, schädigt diese Strahlung das Lungengewebe“, erklärt die Baubiologin Andrea Lohmann aus Heubach in Baden-Württemberg. „Die Lungenschädigung kann zunächst harmlos sein, kann jedoch bei langfristiger Belastung auch zu Lungenkrebs führen!“

Lohmann ist Betreiberin einer Beratungsstelle des Baubiologen-Vereins BIOLYSA e.V, dessen Mitglieder in ganz Deutschland vertreten sind und auch Messungen von Radon in Gebäuden durchführen.

Lohmann weiter: „Lungenkrebs ist in Deutschland eine häufige Todesursache. Neben Rauchern sind auch Bewohner von meist älteren Häusern betroffen, in die aus dem Erdreich kommendes Radon eindringt. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 7-10% der Lungenkrebsfälle in Deutschland auf das Edelgas und dessen Zerfallsprodukte zurückgeführt werden können.“

Die Vorkommen an Radon-Gas in Deutschland sind nicht flächendeckend. Sie konzentrieren sich in den Mittelgebirgen und sind abhängig vom Auftreten bestimmter Gesteinsarten und der Beschaffenheit der Böden. Jedoch kann man sich an der Küste oder im Flachland nicht sicher fühlen. Die im Internet verfügbare „Radonkarte Deutschland“ verweist zwar auf die Radonkonzentration in der jeweiligen Region, ist aber extrem ungenau. Das eigene Risiko kann immer nur mit mehrwöchigen Langzeitmessungen mit speziellen Messgeräten abgeschätzt werden.

Lohmann: „Das Auftreten von Radon in den eigenen vier Wänden hängt vom Bauzustand ab. Erdberührte Hauspartien wie die Bodenplatte, die möglicherweise Risse aufweist oder nicht richtig abgedichtet ist, lassen Bodenluft eintreten und bergen somit oft unsichtbare Gefahren.“ Je undichter Böden und Wände seien, desto höher sei das Risiko!

„Auch Fenster unter dem Bodenniveau sind eine Eindringpforte. Und das Gas bleibt nicht in den Kellerräumen, sondern verteilt sich im ganzen Haus. Bei den heutigen sehr dicht schließenden Fenstern reichert es sich im Extremfall gerade in Wohnräumen stark an.“

Gesetzliche Regelungen mit verbindlichen Grenzwerten existieren in Deutschland nicht.

Um das radonbedingte Lungenkrebsrisiko zu senken, muss momentan eine europäische Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Dabei gibt es in Deutschland jedoch Uneinigkeit über die Höhe der tolerablen Radon-Konzentration in Aufenthaltsräumen, dem „Referenzwert“ in Becquerel pro Kubikmeter.

Wichtige Fachorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation WHO und deutsche Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie, AIR (Ausschuss für Innenraumrichtwerte), sowie das Bundesamt für Strahlenschutz sind eher für einen niedrigen Grenzwert von 100 Bq/m³.

Die süddeutschen Bundesländer, wo Radonprobleme in Gebäuden bekannter sind, befürworten eher 300 Bq/m³. Es gibt Bedenken, dass 100 Bq/m³ sei bei Sanierungen schwer erreichbar, zu aufwändig und zu teuer seien.

Lohmann dazu:“ Sanierungserfolge jedoch zeigen, dass 100 Bq/m³ machbar und bezahlbar sind. Beim Neubau sind 100 Bq/m³ mit entsprechenden Verfahren und Materialien kein Problem mehr. Man geht auch davon aus, dass das Lungenkrebsrisiko mit jedem Anstieg um 100 Becquerel pro Kubikmeter um 10% zunimmt.“

Werden bei Langzeitmessungen kritische Messwerte erreicht, sollten Maßnahmen zur Verringerung des Strahlungsrisikos ergriffen werden. Mit verschiedenen lüftungs- und bautechnischen Methoden und der Abdichtung von Rissen und Fugen in der Bodenplatte kann Radon dauerhaft aus einem Gebäude herausgehalten werden. Ist das nicht möglich, muss zumindest eine Anreicherung in der Raumluft und ein Aufsteigen des Gases in höher liegende Wohnräume verhindert werden.

Lohmann empfiehlt allen gesundheitsbewussten Menschen, die in entsprechend gefährdeten Häusern wohnen, in jedem Fall die Untersuchung ihrer Häuser oder Wohnungen auf Radon. „Das ist nicht sehr teuer und schafft Sicherheit, was die Luftbelastung anbelangt. Von Feinstaub und Stickoxiden spricht momentan jeder, aber Radon wird immer noch völlig unterschätzt!“

Unterstützung und Rat kann man bei den Baubiologischen Beratungsstellen von Biolysa e. V. bekommen, Baubiologie Plauen ist als Radonfachperson zertifiziert.

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Krankmacher Handy – Mediathek ZDF

Haben Sie den Beitrag verpasst, in der Mediathek steht er noch bis 2018 zur Verfügung:

Krankmacher Handy ZDF 02.04.2017

Bevor Sie jedoch allzu sehr auf Aussagen eines gewissen Biologen vertrauen, lesen Sie bitte hier:

Lerchl wieder vor Gericht gescheitert

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