Radon – Die Gefahr wird unterschätzt

Die wenigsten Menschen in Deutschland beurteilen die Gefahr durch das natürliche, radioaktive Edelgas Radon richtig bzw. überhaupt.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Bundesamt für Strahlenschutz BfS anlässlich seines 30. Geburtstages hat durchführen lassen.

Danach wurde die Gesundheitsgefahr von Radon, das mit statistisch 1.900 Sterbefällen pro Jahr nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ist, von nur 22,9% als hoch eingestuft. Radon ist aber die größte Strahlenquelle für die durch­schnittliche jährliche Strahlenbelastung.

Das Ergebnis der Studie über Strahlenbelastung und wie darüber gedacht wird, lesen sie hier:

http://www.bfs.de/SharedDocs/Downloads/BfS/DE/berichte/handreichung-strahlenbewusstseinsstudie.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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Plastikatlas 2019

Untersuchungen aus Deutschland zeigen, dass vor allem Kinder zum Teil sehr stark mit Weichmachern belastet sind, die sich schädlich auf die Fortpflanzungsfähigkeit aus-wirken können.

Besonders Besorgnis erregend ist dabei die Gruppe der hormonell wirksamen Substanzen, zu denen auch viele Weichmacher gehören. Diese Stoffe ähneln den körpereigenen Hormonen und bringen das fein austarierte Hormonsystem des Körpers aus dem Gleichgewicht.

Eine Vielzahl von Erkrankungen und Störungen wird mit hormonell wirksamen Substanzen in Verbindung gebracht. Dazu gehören Brustkrebs, Unfruchtbarkeit, verfrühte Pubertät, Fettleibigkeit, Allergien und Diabetes. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es nur schwer möglich, belastete Produkte zu erkennen. Anders als bei Körperpflegeprodukten müssen Hersteller von Spielzeug, Möbeln oder Textilien die Chemikalien nicht kennzeichnen.“

Lesen Sie den Plastikatlas:

Plastikatlas 2019 – Download

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Handlungsleitfaden zum Artenschutz beim Bauen

Ein neuer Leitfaden des Wirtschaftsministeriums führt die Planung von Bauvorhaben mit dem Artenschutz zusammen und zeigt Wege zu effizienten und rechtssicheren Lösungen auf.

Wie gelingt es, den Artenschutz und die artenschutzrechtlichen Anforderungen beim Planen und Bauen effizient und damit zeitsparend abzuarbeiten? Hierzu hat das Wirtschaftsministerium unter Mitwirkung des Umweltministeriums einen Handlungsleitfaden „Artenschutz in der Bauleitplanung und bei Bauvorhaben“ herausgegeben.

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5G in Ampeln und Laternen – Forderung der Politik

26. August 2019  –  Achim Sawall  –  golem.de

Der Bundesverkehrsminister setzt ein Papier von HuaweiNokia und der Telekom um und fordert Städte und Gemeinden auf, mehr 5G-Standorte anzubieten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fordert die Bundesländer und Kommunen dazu auf, auch Ampeln und Laternenmasten als Antennenstandorte freizugeben. „Die Mitnutzung vorhandener Infrastruktur wie zum Beispiel Ampeln, Straßenlaternen oder Gebäuden ist für einen schnellen 5G-Ausbau unerlässlich“, sagte Scheuer dem Magazin Focus Online„Dafür schaffen wir jetzt die Rahmenbedingungen.“

In einem Papier des Ministeriums, das Focus Online vorliegt, heißt es, herkömmliche Standorte seien im städtischen Raum „weitgehend ausgereizt“. Als neuartige Standorte kämen Flachdächer, Dachkanten und Beleuchtungsmasten infrage. Besonders geeignet seien kommunale Hinweisschilder wie U-Bahn-Zugänge und Infotafeln im öffentlichen Nahverkehr.

Zudem empfehlen die Autoren Standorte für Smart Cells. Empfohlen werden „Befestigungen in geringer Höhe an Gebäuden, aber auch innerhalb von Gebäuden.“

Die Handlungsempfehlung wurde von der AG Digitale Netze erarbeitet, zu der etwa die Deutsche Telekom, die Branchenverbände Bitkom, Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss), Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation), VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten), Anga – Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber, der VKU (Verband kommunaler Unternehmen), der Deutsche Landkreistag und Deutscher Städtetag gehören.

Bereits im Dezember 2018 forderten die Telekom, Huawei, Nokia und das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (Fraunhofer IFF), 5G-Antennen an neuen Standorten zu installieren, um bestehende Sites leichter ausbauen zu können. Das gaben die Partner in dem Papier „Konvergente Netze im Aufbruch“ auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung bekannt. Small-Cell-Standorte für 5G seien Straßenlaternen, kommunale Hinweisschilder, wie zum Beispiel an U-Bahn-Zugängen, und Fahrgastinformationstafeln im öffentlichen Nahverkehr.

Quelle:  https://www.golem.de/news/ausbau-scheuer-fordert-von-kommunen-5g-in-ampeln-und-laternen-1908-143428.html?utm_source=nl.2019-08-26.html&utm_medium=e-mail&utm_campaign=golem.de-newsletter

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Die Bundesregierung will mehr als eine Milliarde Euro in Mobilfunkmasten investieren

Ab 2024 will der Bund eigene Funkmasten aufstellen

Die Funklöcher, die es nach 2024 noch gibt, will der Bund selbst beseitigen. Für die Umsetzung soll eine eigene Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gegründet werden.

Weil die 5000 neuen Sendemasten für die Mobilfunkbetreiber wohl zu teuer oder zu aufwendig oder zu wenig nutzbringend sind, springt der Staat mal schnell ein. Der Ausbau war bisher wohl reine Privatsache der Mobilfunkakteure……dafür ist Geld da.

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Ein Tesla-Unfall erschüttert das Märchen von der umweltfreundlichen E-Mobilität

Lesen Sie hier über die Märchen des umweltfreundlichen Autos und der e-Mobilität

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/501045/Ein-Tesla-Unfall-erschuettert-das-Maerchen-von-der-umweltfreundlichen-E-Mobilitaet

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Änderungen Formaldehyd und Acetaldehyd in 2020

Die Europäische Chemikalien-Agentur (European Chemicals Agency ECHA) hat mit Wirkung zum 1. Mai 2020 die Stoffverbindung Acetaldehyd als „1 B Carcinogen“ eingestuft. Damit stellt die ECHA Acetaldehyd mit Blick auf die Karzinogenität auf die gleiche Stufe wie Formaldehyd.

Die Bund-/Länder Arbeitsgemeinschaft Chemikaliensicherheit hat in seiner letzten Sitzung im September 2019 entschieden, dass an dem Umstellungszeitpunkt 1. Januar 2020 für die neue Referenz-Messmethodik gemäß DIN EN 16516 und die damit einhergehende faktische Absenkung des Material-Grenzwertes für Formaldehyd von derzeit 0,1 auf 0,05 ppm festgehalten wird.

Quelle: Tischler News 4.Q. 2019 Ausgabe 93

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Smartphones: Besser auch NFC abschalten

Wie bekannt ist, sollte man bei Smartphones möglichst „Mobile Daten aus“ aktivieren, um die eigenständigen Aktivitäten des Smartphones im Internet zu unterbinden.

Es gibt – neben Strahlungsaspsekten – einen weiteren gewichtigen Grund, warum man auch NFC (Near Field Communication) abschalten sollte.
Mehr hierzu gibt es in dem SWR-Beitrag „Vorsicht Verbrechen“

unter

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„Smartphones 2040 die größten Klimakiller“

Kanadische Forscher warnen: „Der CO2-Ausstoß von Smartphones bedroht die Umwelt,  Schuld daran ist der weltweite Datenrausch der Handynutzer.“ Nicht erwähnt ist der Erwärmungseffekt der Umwelt durch die Wirkung der Mikrowellen. Darüber sollte gesprochen und auch geforscht werden …

und nicht erwähnt sind auch die steigenden Energieanforderungen durch beständiges notwendiges Aufladen der Geräte.

Ein wenig beachteter Bericht aus Mai 2019:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/smartphones-2040-groesste-klimakiller-100.html

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Klimakrise: Anpacken statt kapitulieren!

Wir BürgerInnen schauen nicht mehr länger zu, wie die Regierung unsere Zukunft verheizt. Wir setzen ihr deshalb eine Frist: Bis zum 29. November, also zur Halbzeitbilanz der Großen Koalition und zu Beginn der Weltklimakonferenz, muss sie ein wirksames Klimapaket und -gesetz beschließen!

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/klimakrise-anpacken-statt-kapitulieren.html

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