Internetsucht!?

hier wieder mal interessante Artikel aus dem Ärzteblatt Sachsen 08/2018:


http://www.aerzteblatt-sachsen.de/pdf/sax1808_350.pdf

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Wäre WLAN ein Medikament

Cover

Folgen dauerhafter Strahlungsexposition

Ein interessanter Artikel  lesen Sie selbst im Original:

https://www.paracelsus.de/magazin/ausgabe/201804/waere-wlan-ein-medikament-wuerde-es-sofort-verboten/

Quelle:  paracelsus.de

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Kinderärzte schlagen Alarm: Facebook programmiert das Gehirn unserer Kinder um

US-amerikanische Kinderärzte schlagen Alarm. In einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief an Facebook kritisieren sie die neueste Version der App „Messenger Kids“ und warnen vor erheblichen Gesundheitsgefahren. Jüngere Kinder seien „einfach nicht bereit, Social Media Accounts zu führen“. Insbesondere weisen sie darauf hin, daß diese Kinder nicht alt genug seien, „um die Komplexität der Online-Beziehungen zu bewältigen“. Die Nutzung sozialer Netzwerke könne das psychische Wohlbefinden der Kinder beeinträchtigen.

Ihre Bitte an Mark Zuckerberg: „Bitte machen Sie eine starke Aussage, daß Facebook sich für das Wohlergehen von Kindern und der Gesellschaft einsetzt, indem Sie Messenger Kids den Stecker ziehen!“ Mit ihrer Kritik stehen die Ärzte nicht alleine da. Am Rande des World Economic Forum in Davos vergangene Woche lies Mark Benioff, Chef des IT-Unternehmens Salesforce, seinem Unmut über Facebook, Twitter, Instagram und Co. freien Lauf: „Ich denke, daß die Technologie mit Sicherheit süchtig machende Qualitäten hat, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Und ich bin überzeugt, daß die Produkt-Designer bewußt daran arbeiten, diese Produkte mit Suchtpotenzial auszustatten.“

Quelle:  http://www.anonymousnews.ru/2018/01/31/wissenschaftler-und-aerzte-schlagen-alarm-facebook-programmiert-das-gehirn-unserer-kinder-um/

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Wilde Bienen in Gefahr

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

von den etwa 560 in Deutschland vorkommenden Wildbienen-Arten ist bereits mehr als die Hälfte gefährdet. Bei anderen Insekten sieht es kaum besser aus. Trotz dieser schockierenden Zahlen könnten in Deutschland schon in den kommenden Wochen neue Insektengifte auf den Markt kommen, die für Bienen, Schmetterlinge und Co. hochgefährlich sind: Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron. Sie sollen die Neonicotinoide ersetzen, die wegen ihres hohen Risikos für Bestäuber gerade erst im Freiland verboten wurden.

Schon über 300.000 Menschen haben unseren gemeinsamen Appell mit Campact an Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze unterschrieben, den Giften die Zulassung zu verweigern.

Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron. Sie sollen die Neonicotinoide ersetzen, die wegen ihres hohen Risikos für Bestäuber gerade erst im Freiland verboten wurden.

Umweltinstitut München

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Frankreichs Parlament beschließt Handyverbot in Schulen

Pauken statt Chatten: Frankreichs Parlament beschließt Handyverbot in Schulen

So groß sind die Unterschiede in der Bewertung – in D spielt das keine Rolle, es wird weiter auf Ausbau des WLAN-Netzes in Schulen gesetzt, ONLINE-Unterricht ist Pflicht und wer es nicht (gesundheitlich) aushält …. hat halt Pech gehabt.

Soweit zur Gesundheitsvorsorge.

https://de.rt.com/1kwg

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Die öffentlich bekannten Elektrosensiblen sind nur die Spitze des Eisbergs

Aus Presse und TV sind von den vielen Menschen, die unter WLAN- und Mobilfunkstrahlung, Haus- und Bahnstrom, Elektrozäunen und weiteren Strahlungsquellen leiden, nur ganz wenige öffentlich bekannt. Von ihren zahllosen Leidensgenossinnen und -genossen weiß kaum jemand. Denn die meisten Elektrosensiblen wollen sich nicht als strahlungsempfindlich offenbaren, um in Beruf und Sozialleben nicht massiv benachteiligt zu sein.

 

Bürgerwelle e.V.

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25 Leitlinien der Baubiologie ersetzen die „alten“ Grundregeln

INNENRAUMKLIMA

  • Reiz- und Schadstoffe reduzieren und ausreichend Frischluft zuführen
  • Gesundheitsschädliche Schimmel- und Hefepilze, Bakterien, Staub und Allergene vermeiden
  • Neutral- oder wohlriechende Materialien verwenden
  • Elektromagnetische Felder und Funkwellen minimieren
  • Strahlungswärme zur Beheizung bevorzugen

BAUSTOFFE UND RAUMAUSSTATTUNG

  • Natürliche, schadstofffreie Materialien mit möglichst geringer Radioaktivität verwenden
  • Auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wärmedämmung, Wärmespeicherung, Oberflächen- und Raumlufttemperaturen achten
  • Feuchtigkeitsausgleichende Materialien verwenden
  • Auf geringe Neubaufeuchte achten
  • Raumakustik und Schallschutz optimieren (inkl. Infraschall)

RAUMGESTALTUNG UND ARCHITEKTUR

  • Auf harmonische Proportionen und Formen achten
  • Sinneseindrücke wie das Sehen, Hören, Riechen und Tasten fördern
  • Auf naturnahe Lichtverhältnisse und Farben achten, flimmerfreie Leuchtmittel verwenden
  • Physiologische und ergonomische Erkenntnisse berücksichtigen
  • Regionale Baukultur und Handwerkskunst fördern

UMWELT, ENERGIE UND WASSER

  • Den Energieverbrauch minimieren und erneuerbare Energiequellen nutzen
  • Beim Bauen und Sanieren negative Auswirkungen auf die Umwelt vermeiden
  • Natürliche Ressourcen schonen, Flora und Fauna schützen
  • Regionale Bauweisen bevorzugen, Materialien und Wirtschaftskreisläufe mit bestmöglicher Ökobilanz wählen
  • Für optimale Trinkwasserqualität sorgen

ÖKOSOZIALER LEBENSRAUM

  • Bei der Infrastruktur auf gute Nutzungsmischung achten: kurze Wege zum Arbeitsplatz, zum öffentlichen Nahverkehr, zu Schulen, Geschäften etc.
  • Den Lebensraum menschenwürdig und umweltschonend gestalten
  • In ländlichen und städtischen Siedlungen ausreichende Grünflächen vorsehen
  • Nah- und Selbstversorgung stärken, regionale Dienstleistungsnetzwerke und Lieferanten einbinden
  • Baugrundstücke wählen, die möglichst nicht durch Altlasten, Strahlenquellen, Schadstoffemissionen und Lärm belastet sind

Hier können Sie die “25 Leitlinien der Baubiologie” herunterladen bzw. ausdrucken:

© Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit IBN
Die “25 Leitlinien” dürfen unverändert unter Nennung der Quelle in allen Medien wiedergegeben werden.

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5G-Mobilfunk: Globaler Mikrowellenherd ohne entrinnen

Mikrowellen-Sendeantennen alle zweihundert Meter und Zehntausende von Satelliten sollen jeden Quadratzentimeter Erdoberfläche ab 2020 mit einer völlig neuen Art der
Mobilfunkstrahlung überziehen.

Ärzte und Wissenschaftler schlagen Alarm: Es wird Siechtum für alles Leben auf dem Planeten bedeuten.

Die fünfte Generation des Mobilfunks wird 400’000 mal leistungsfähiger sein als der GSMStandard (die zweite Generation oder 2G), mit welchem 1992 die Ära des Digitalfunks
eingeläutet wurde – und immerhin über hundertmal schneller als der aktuelle 4G-Standard.

So kann dann ein jeder von uns über zwei Gigabytes Daten pro Sekunde durch den Äther
jagen. Doch selbst diese gigantisch anwachsenden Datenmengen sind nicht der eigentliche
Grund, weshalb die Mobilfunkindustrie mit 5G eine technologische Revolution anstrebt: Man will „alle Lebensbereiche digitalisieren“ (Swisscom) und sämtliche Geräte in der virtuellen globalen „Cloud“ miteinander vernetzen – drahtlos, versteht sich. Es ist das vielgepriesene „Internet der Dinge“, das angeblich ein „neues Bedürfnis“ der Menschheit sei.

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Der Ausverkauf hat begonnen!

Pressemitteilung

 Stellungnahme der Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart zum geplanten Breitbandausbau in der Region Stuttgart

 Nein zum Ausverkauf der kommunalen Steuerungsrechte, des Umweltschutzes und der Gesundheit an das Monopol Telekom!

 Als Ausverkauf kommunaler Rechte kritisiert die Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart die Vergabe des Ausbaus der Breitbandversorgung und von 5 G  an die Telekom durch die Region Stuttgart. Dass Kommunen auf alle Regulierungsrechte verzichten, das verrät Telekomchef Wössner in der Presse­erklärung der Telekom: „Regulierung darf unserem innovativen und deutschlandweit einmaligen Partnerschaftsmodell nicht im Wege stehen.“[1] Offene Worte: der „Partner“ Region Stuttgart hat sich in Zukunft nicht einzumischen.

Ursprünglich war von der Stadt Stuttgart geplant, diese Internet – Grundversorgung über Glasfaser, heute eine Lebensader gesellschaftlicher Vorgänge, als Eigenwirtschaftsbetrieb der Stadt zu betreiben. Das fordert unsere Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart schon lange. Nur dann können Kontrolle über Preise, Gleichbehandlung der Anbieter, Energieeffizienz, Gesundheitsschutz bei den Funkfrequenzen und der Datenschutz gesichert werden. Und es wäre eine dauerhafte Einnahmequelle für die Stadtkasse.  Anträge für solche Lösungen gab es im Gemeinderat. Die Gespräche dazu mit Fraktionen und unserer Bürgerinitiative mit der Stadtverwaltung wurden offensichtlich als Alibi geführt, im Hintergrund liefen mit der Telekom bereits die Planungsgespräche.

Verzicht auf Millionen Euro für die Stadtkasse

Aber nicht nur auf Regulierungsrechte wird verzichtet, sondern auf Millionen Euro Gewinne. Normal wäre, wenn die Stadt, nachdem sie auf einen Eigenwirtschaftsbetrieb unverständ­licher­weise verzichtet, Konzessionen für die Bereitstellung städtischer Infrastruktur einfordert. Doch die Über­lassung des Breitbandnetzes an die Telekom lassen sich Stadt & Region nicht einmal bezahlen, sondern subventionieren mit 500 Millionen Euro die Telekom. Und die wird in den nächsten Jahren Superprofite im Filetstück Stuttgart & Region machen. Mit dem Monopol kann sie die Preise diktieren, auch für die Wettbewerber, die sich in ihr Netz einmieten wollen. Aus dem Privatisierungsreinfall des Stuttgarter Wasserverkaufs wurde offen­sichtlich nichts gelernt. Da werden bei der Telekom die Sektkorken geknallt haben. OB Kuhn setzt dem ganzen die Krone auf: er betont, dass dieser Vertrag dazu diene, die SmartCity aufzubauen. Die SmartCity Pläne bekamen 2018 als Schritt in den Überwachungs­staat den BigBrother Award. Mit der Smart City wollen Industrie und Geheim­dienste die totale Echtzeit­kontrolle aller BürgerInnen in der überwachten Stadt realisieren. Den Datenschutz überlässt man der Telekom, die ja nun das Netzmonopol hat. 1984 gab OB Kuhn ein Buch heraus, in dem er vor dem „Überwachungsstaat“ warnte: „Politischer Widerstand wird dann kaum noch möglich sein. Die GRÜNEN wenden sich daher grundsätzlich … gegen den Einsatz von Informationstechnologien dieses Überwa­chungs­­potentials.“[2] Heute diene der Telekom- Vertrag auch der Mobilität 4.0, so OB Kuhn, also u.a. dem autonomen Fahren, das keiner will außer der Autoindustrie und zu noch mehr Verkehr führen wird. OB Kuhn befürwortet den Aufbau von 250 neuen Mobilfunkmasten für die 5G Techno­logie, in voller Kenntnis der Studienlage über die Gesundheits­schädlichkeit ihrer Strahlung. Und er weiß, dass das Internet der Dinge ein Klimakiller ist und den Energie­verbrauch der Stadt vervielfachen wird. OB Kuhn und die Region agieren wie Angestellte der Telekom. Der ehemalige OB Schuster wurde für seine Mobilfunk­politik mit dem hochdotier­ten Posten des Chefs der Telekom­stiftung belohnt.

Forderungen an den Gemeinderat und an die Stadt Stuttgart

Wir fordern, dass der Gemeinderat eine breite Debatte über diese Kernfragen der Daseinsvorsorge führt und sich mit folgenden Vorschlägen auseinandersetzt:

  • Die Stadt Stuttgart betreibt das Breitbandnetz als Eigenwirtschaftsbetrieb, wie es ursprünglich angedacht war (GRDrs 514/2018, S. 7).[3]
  • Die Stadt Stuttgart lässt ein Gutachten zum Energieverbrauch im Endausbau der vernetzten Stadt erstellen und Modelle für energieeffiziente Netze entwickeln.
  • Die Stadt Stuttgart stellt Datenschutzkriterien und Möglichkeiten der Umsetzung auf.
  • Die Stadt Stuttgart verwirklicht die Trennung der Indoor- und Outdoorversorgung durch Kleinzellennetze zum Schutz der Wohnungen vor Elektrosmog. Dafür werden neue Techniken der Strahlenminimierung erprobt mit dem Ziel „Mehr Daten mit weniger Strahlung“, wie es im Gemeinderat bereits als Projekt beschlossen wurde (Haushalt 2016/17, Antrag 11.05, Fraktion GRÜNE)

Lesen Sie die ausführliche Analyse der Folgen des Telekom-Deals auf unserer Homepage: http://mobilfunkstuttgart.de/

Pressekontakt:  Peter Hensinger,  Tel. 0711-63 81 08

Bismarckstraße 63

70197 Stuttgart

phensinger@online.de

www.MobilfunkStuttgart.de

[1] https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/glasfaserausbau-530280

[2] KUHN F. / SCHMITT W.(1984): Einsam überwacht und arbeitslos. Technokraten verdaten unser Leben, Stuttgart; S. 193

[3] „Die Empfehlung war ursprünglich die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts (Kommunalanstalt), die für den Bau und Besitz des Backbone sowie für die Verpachtung des Betriebs verantwortlich wäre, die innerörtlichen Netze würden durch eigenverantwortlichen Ausbau durch die Kommunen erstellt.“ (GRDrs 514/2018, S. 7)

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Beirat der Bundesnetzagentur nimmt politisch Einfluss auf den Mobilfunkausbau

Der Beirat der Bundesnetzagentur und die Autoindustrie ziehen jetzt an einem Strang: Die Politiker fordern, dass es im Zuge des Aufbaus der 5G-Mobilfunktechnik unter anderem eine „verpflichtende 5G-Netzabdeckung“ für Kreis- und Gemeindestraßen geben soll und der Verband der Autoindustrie will laut Handelsblatt eine Versorgung mit 5G entlang aller Verkehrswege. Dem Normalbürger schaudert hinsichtlich des zu erwartenden Elektrosmogs und sogar die Netzbetreiber mahnen zur Zurückhaltung.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Baubiologie Regional

 

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