Geheimnis um Sulfoxaflor

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

es gibt wenige Dinge, die mir so viele Sorgen bereiten wie der dramatische Rückgang der Insektenvielfalt auf unseren Feldern. Zu allem Überfluss stehen nun auch noch neue Spritzmittel mit dem Wirkstoff Sulfoxaflor kurz vor der Genehmigung in Deutschland. Nach allem, was wir wissen, wirkt der Stoff ganz ähnlich wie die erst kürzlich im Freiland verbotenen Neonicotinoide. Damit könnte sich die Situation für viele Bestäuber wie Bienen und Hummeln weiter verschlechtern.

Seit fast einem Jahr streite ich mich deshalb mit der EU-Kommission über den Zugang zu den Studien aus dem Zulassungsverfahren. Erhalten habe ich nach langem Hick-Hack nur eine in weiten Teilen geschwärzte Zusammenfassung. Diese Geheimniskrämerei macht eine unabhängige Überprüfung unmöglich.

Wahrscheinlich hat die Kommission nicht damit gerechnet, dass uns jemand die ungeschwärzten Studien zuspielen könnte. Doch genau das ist jetzt passiert! Damit wendet sich das Blatt: Endlich können wir überprüfen, wie gefährlich Sulfoxaflor für Bienen, Hummeln und andere Insekten ist – beziehungsweise ob die von der Industrie eingereichten Studien überhaupt geeignet sind, dies festzustellen. Dazu wollen wir jetzt einen unabhängigen Wissenschaftler beauftragen. Doch gute Expertise hat ihren Preis. Deshalb bitte ich Sie jetzt um Ihre Unterstützung:
Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Die Zeit drängt, denn fast gleichzeitig mit den Studien hat mich eine weitere Nachricht erreicht: Die Genehmigung von Pestizidmischungen mit Sulfoxaflor in Deutschland rückt näher. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) befinden sich die „gestellten Anträge in der Abschlussbewertung“. Sulfoxaflor könnte also schon bald auf unseren Äckern landen – mit ungeahnten Folgen für unsere Bestäuber. Wir müssen also rasch handeln!
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Die digitale Fortschrittsfalle

Neu Werner Thiede

Warum der Gigabit-Gesellschaft mit 5G‑Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen

Pad-Verlag 2018

Am Schlehdorn 6, 59192 Bergkamen, Tel. 02307-261601, pad-verlag@gmx.net

Broschüre (Din-A5), 90 S., € 5
Versandkostenfreie Staffelpreise bei Direktbestellung: ab 5 Ex. € 4.50, ab 10 Ex. € 4

Buchhandel: ISBN 978-3-88515-297-2

Der Zukunftsforscher Matthias Horx beobachtet aktuell, dass bei manchen Menschen „das Wort ‚Digitalisierung‘ ein Gefühl flauer Übelkeit hinterlässt“. Trotzdem steht dieser Begriff ganz zentral auf der Agenda heutiger Politik und Zukunfts­planung. Man tut allenthalben so, als handele man gemäß einem Naturgesetz, und frönt damit doch nur einem naiven Fortschrittsglauben und dem Diktat der Konzerne. Die begründete Sorge geht um, dass die milliardenschweren Digitalisierungsprogramme unserem Land, unserer Gesellschaft und unserem Planeten keineswegs gut tun werden. Das gilt nicht zuletzt für die neue Mobilfunk-Generation 5G, die der „Gigabit-Gesellschaft“ unverzichtbar erscheint und gleich­wohl schwerwiegende Bedenken gesundheitlicher Art weckt. Der protestantische Theologie­professor und Publizist Werner Thiede verwahrt sich gegen ein mehr oder weniger unaufgeklärtes Fortschrittsdenken, das in eine Katastrophe münden dürfte. Er warnt nachvollziehbar vor der sich auftuenden Fortschrittsfalle und appel­liert an die Politik unserer Tage, den eingeschlagenen Digitalisierungskurs zu korri­gieren, solange dazu noch Zeit bleibt.

Prof. Dr. theol. habil. Werner Thiede ist apl. Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg, Pfarrer i.R. der ELKB sowie Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze, Artikel und Kirchen­funk-Sendungen.  www.werner-thiede.de

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Bienensterben: Geheimniskrämerei um Sulfoxaflor

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

eigentlich sollte nach dem Debakel um die Wiederzulassung von Glyphosat Ende 2017 alles anders werden: Vollmundig kündigte die EU-Kommission an, Zulassungsprozesse von Pestiziden künftig transparenter gestalten zu wollen. Bisher ist davon aber nichts zu spüren.

Denn als wir die Kommission um Studien baten, in denen es um die Auswirkungen des neuen Insektengifts Sulfoxaflor auf Bestäuber geht, haben wir genau das Gegenteil erlebt. Nach einem langwierigen Hin und Her, das sich fast über ein Jahr hinzog, haben wir nicht mehr als eine Zusammenfassung der Studien erhalten. Und diese ist stellenweise so stark geschwärzt, dass sich so gut wie keine Rückschlüsse auf die Inhalte ziehen lassen. 

Diese Praxis muss sich endlich ändern! Die Kommission darf die kommerziellen Interessen der Industrie nicht länger über das Recht auf Zugang zu wichtigen Umweltinformationen stellen. Wir werden nicht lockerlassen und kämpfen weiter für mehr Transparenz bei Pestizidzulassungen. Weitere Informationen finden Sie in unserer aktuellen Meldung.
Bienensterben: Geheimniskrämerei um Sulfoxaflor
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Ehemaliges ICNIRP-Mitglied fordert Revision der Grenzwerte


Eindeutige Beweise für Krebsrisiko der Mobilfunkstrahlung

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1304
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G5 – Mobilfunk

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Mobilfunkstrahlung und die Folgen

9 interessante Minuten mit Übersicht zu Mobilfunkstudien, Urteilen und wirtschaftlichen Folgen

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Mobilfunk ist „harmlos“ – oder??!

Dieser Text stammt nicht aus irgendeiner  kritschen Studie der Neuzeit, sondern aus einer Studie der US-Armee von 1974/75.

Heute wird an G5 in Dresden diskutiert, nicht über die Folgen sondern über die Anwendungen und im Hinterzimmer die Gewinne……

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Das „Wackersdorf der Klimabewegung“?

Bedroht vom Braunkohletagebau: der Hambacher Forst (Bild: Hamacher Forst / flickr)

Bedroht vom Braunkohletagebau: der Hambacher Forst (Bild: Hamacher Forst / flickr)

(29. August 2018) Während in Berlin die Kohlekommission über den Kohleausstieg berät, droht der Energiekonzern RWE im Rheinland unwiderrufliche Fakten zu schaffen. Geht es nach dem Konzern, so sollen ab Anfang Oktober die letzten Reste des Hambacher Forstes dem Braunkohletagebau geopfert werden. Dagegen regt sich massiver Widerstand.

Noch steht sie, die kleine grüne Oase am Tagebau Hambach, 30 Kilometer westlich von Köln. Doch wie lange noch? Während Umweltverbände kritisieren, dass der Betrieb des Tagebaus Hambach auch ohne weitere Rodungsarbeiten problemlos aufrechterhalten werden könnte, ist eine Rodung des Waldes aus Sicht von RWE für den Weiterbetrieb „zwingend erforderlich“. Für die seit Juni tagende Kohlekommission könnte dies das Aus bedeuten. Das Gremium aus VertreterInnen von Industrie, Gewerkschaften, Wissenschaft, Umweltverbänden und Tagebaubetroffenen zielt auf einen gesellschaftlichen Konsens: die Aushandlung, eines Kohleausstiegs-Fahrplans, der dem Klimaschutz dient und zugleich soziale Fragen gerecht wird.Bringt RWE die Kohlekommission zu Fall?

Bundesumweltministerin Svenja Schulze kritisiert das aktuelle Rodungsvorhaben von RWE scharf: „Wenn ein gesellschaftlicher Konsens organisiert werden soll, dann dürfen während einer solchen Phase keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden.“ Ein Beginn der Rodung wäre für Schulze „genauso unerträglich, als wenn während dieser Gespräche mal so eben die zusätzliche Abschaltung eines Kraftwerkes beschlossen würde“. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kündigte bereits für den Fall eines Rodungsbeginns im Hambacher Forst an, die Kommission zu verlassen. Und weitere kohle-kritische Kommissionsmitglieder drohen, es ihm gleichzutun. Damit stünde schlussendlich die Legitimation des Gremiums zur Disposition.

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/2018/das-wackersdorf-der-klimabewegung.html?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+-+30.08.2018_oBay_oIa&utm_content=Mailing_7143717

Quelle: https://umweltinstitut.org

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Neues Gift bringt Hummeln in Gefahr

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

für den Chemiekonzern DowDuPont gilt Sulfoxaflor als neue Pestizid-Wunderwaffe. Sie soll die gerade erst im Freiland verbotenen Neonicotinoide ersetzen. Doch eine aktuelle Studie zeigt, wie gefährlich das Insektengift für Hummeln ist: Bei Hummelvölkern, die dem Gift ausgesetzt waren, ging der Nachwuchs um mehr als 50 Prozent zurück!

Trotzdem könnte das Gift zusammen mit zwei weiteren für Bestäuber schädlichen Pestiziden schon bald in Deutschland auf den Markt kommen.

Mit einer Online-Aktion fordern wir deshalb von Umweltministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, den neuen Insektengiften die Zulassung zu verweigern. Schon über 400.000 UnterstützerInnen haben sich unserem gemeinsamen Appell mit Campact angeschlossen. Machen auch Sie jetzt mit und fordern Sie mit uns die Ministerinnen dazu auf, die Pestizide nicht auf den Markt zu lassen!

Quelle: https://umweltinstitut.org

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Internetsucht!?

hier wieder mal interessante Artikel aus dem Ärzteblatt Sachsen 08/2018:


http://www.aerzteblatt-sachsen.de/pdf/sax1808_350.pdf

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